VW will 27 Milliarden Euro in den USA verdienen – neuer Trump-Plan
VW will 27 Milliarden Euro in den USA verdienen

Volkswagen will die USA von einer Problemzone zu einer Milliardenschmiede umbauen. Interne Berechnungen des Konzerns zeigen, dass VW, Audi und Scout bis zum Jahr 2035 einen Gewinn von 27 Milliarden Euro in Nordamerika erwirtschaften sollen. Dies berichtet die Bild unter Berufung auf Konzernkreise.

Radikaler Umbau der Modellpalette

Um dieses ehrgeizige Ziel zu erreichen, bleibt bei den Modellangeboten in den USA kaum ein Stein auf dem anderen. VW plant, sein Portfolio massiv zu verändern. Geheime Verhandlungen mit anderen Autobauern laufen bereits, um die Produktion auszubauen und Synergien zu nutzen. Auch die Marken Audi und Scout sollen in den USA neu positioniert werden. Scout, die wiederbelebte Geländewagenmarke, soll künftig eine Schlüsselrolle im US-Markt spielen.

Trump-Plan als Treiber

Der neue Kurs steht im Zusammenhang mit dem sogenannten Trump-Plan, der auf eine Stärkung der US-Produktion und eine Reduzierung der Abhängigkeit von Importen abzielt. VW reagiert damit auf die politischen Rahmenbedingungen und die steigende Nachfrage nach Elektrofahrzeugen in den USA. Der Konzern will künftig mehr Fahrzeuge lokal produzieren, um Zölle zu vermeiden und von Steueranreizen zu profitieren.

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Entscheidungen für die Zukunft

In den kommenden Monaten stehen wichtige Entscheidungen an, die über die Zukunft des Konzerns mitbestimmen. Dazu gehört die Frage, welche Modelle in den USA gebaut werden und wie die Produktionskapazitäten erweitert werden. VW-Chef Oliver Blume sagte laut Bild: „Wir werden unsere Präsenz in den USA deutlich ausbauen und die Chancen nutzen, die sich uns bieten.“ Der Konzern investiert bereits Milliarden in die US-Werke, unter anderem in Chattanooga (Tennessee) und im geplanten Werk für Scout in South Carolina.

Milliardenschmiede statt Problemzone

Bislang galten die USA für VW als schwieriger Markt, in dem der Konzern oft Verluste schrieb. Mit der neuen Strategie soll sich das ändern. Bis 2035 soll der operative Gewinn in Nordamerika auf 27 Milliarden Euro steigen. Das entspricht einer Verdopplung der aktuellen Renditeziele. Analysten sehen den Plan als ambitioniert, aber machbar, wenn die Modelloffensive greift und die politischen Rahmenbedingungen stabil bleiben. VW setzt dabei vor allem auf Elektro-SUVs und Pick-ups, die in den USA besonders gefragt sind.

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