American Express gewährt Neukunden der Business Platinum Card im Sommer einen Rekord-Willkommensbonus von 200.000 Membership Rewards Punkten. Der dafür erforderliche Mindestumsatz liegt bei 15.000 Euro in den ersten sechs Monaten – im Vergleich zu sonst üblichen 30.000 Euro wurde dieser für die Aktion halbiert. Die Karte richtet sich an Unternehmer und Selbstständige, die geschäftliche Ausgaben klar von privaten trennen möchten.
Die wichtigsten Vorteile der Business Platinum Card
Neben dem Bonuspunktprogramm Membership Rewards bietet die Karte weitere Leistungen: Bis zu 600 Euro jährliches Guthaben für Co-Working und Telefonservices, bis zu 440 Euro Mobilitätsguthaben, ein verlängertes Zahlungsziel von bis zu 58 Tagen sowie Zugang zu mehr als 1.550 Airport Lounges weltweit (Lufthansa-Lounges nur noch bis September 2026). Hinzu kommen automatisierte Belegverarbeitung mit GetMyInvoices, bis zu 99 kostenlose Zusatzkarten für Mitarbeiter, exklusive Upgrades in Hotels und bei Mietwagenpartnern sowie umfangreiche Versicherungen für Reisen und Geschäftsausgaben.
Voraussetzungen für den Bonus
Um die 200.000 Punkte zu erhalten, müssen Karteninhaber die Karte aktiv nutzen und den Mindestumsatz von 15.000 Euro innerhalb von sechs Monaten erreichen. Die Jahresgebühr beträgt 850 Euro, was die Karte zu den hochpreisigen Firmenkreditkarten zählt. Die Punkte lassen sich unter anderem in Vielfliegerprogramme übertragen, für Rechnungsbegleichungen, Hotelbuchungen, Gutscheine oder Spenden einsetzen.
Für wen lohnt sich die Karte?
Die Business Platinum Card eignet sich besonders für Unternehmen und Selbstständige mit regelmäßigem Geschäftsreisebedarf. Reisende profitieren vom weltweiten Lounge-Zugang und einem umfangreichen Versicherungspaket. Auch Teams, die Ausgaben zentral verwalten möchten, finden durch die kostenlosen Zusatzkarten und das automatisierte Belegmanagement Vorteile.
Für wen ist die Karte weniger geeignet?
Start-ups mit niedrigem Budget oder lokale Unternehmen mit wenig Reisebedarf nutzen die Lounge-Zugänge, Hotel-Status und Versicherungen kaum und zahlen hohe Gebühren für ungenutzte Leistungen. Auch bei geringen monatlichen Ausgaben kann die Jahresgebühr von 850 Euro nachteilig sein. Zudem fallen Gebühren für Fremdwährungstransaktionen (2 Prozent) und Bargeldabhebungen (4 Prozent, mindestens 5 Euro) an. Die Akzeptanz von American Express ist weltweit geringer als bei Visa oder Mastercard.
Alternative: American Express Platinum Card für Privatpersonen
Die private Platinum Card bietet Neukunden aktuell bis zu 85.000 Membership Rewards Punkte bei einer Jahresgebühr von 720 Euro. Enthalten sind unter anderem 200 Euro Online-Reiseguthaben, 150 Euro Restaurantguthaben, 200 Euro Sixt ride Guthaben und 90 Euro Shopping-Guthaben sowie Lounge-Zugang (Lufthansa-Lounges nur bis September 2026).
Günstigere Alternative: American Express Business Gold Card
Die Business Gold Card ist im ersten Jahr gebührenfrei, danach kostet sie 175 Euro jährlich. Neukunden erhalten 50.000 Membership Rewards Punkte oder 150 Euro Startguthaben bei einem Mindestumsatz von 10.000 Euro in sechs Monaten. Sie bietet bis zu 50 Tage Zahlungsziel, bis zu 99 kostenlose Mitarbeiterkarten, 0,4 Prozent Cashback-Vorteil und 100 Euro Guthaben für Dell Technologies.
Alternative für Selbstständige: Finom Business Card
Das kostenlose Geschäftskonto von Finom bietet eine Alternative ohne Jahresgebühr. Es umfasst kostenlose physische und virtuelle Karten, bis zu 3 Prozent Cashback, Buchhaltungssoftware-Integration und Cloud-Dokumentenspeicherung. Die Tarife reichen von Solo (kostenlos) über Basic (9 Euro monatlich) bis Smart (24 Euro monatlich).



