Bayer-Aktie verliert weiter: Zweiter Tag mit großen Verlusten
Bayer-Aktie: Zweiter Tag mit großen Verlusten

Die Talfahrt der Bayer-Aktie setzt sich fort. Am zweiten Handelstag in Folge musste das Papier des Pharma- und Agrarchemiekonzerns deutliche Verluste hinnehmen. Die Aktie fiel zeitweise um mehr als fünf Prozent und notierte damit auf dem niedrigsten Stand seit mehreren Monaten.

Ursachen für den Kursrutsch

Als Hauptgrund für die anhaltenden Verluste gelten anhaltende Rechtsstreitigkeiten im Zusammenhang mit dem glyphosathaltigen Unkrautvernichter Roundup. Investoren befürchten, dass Bayer im Zuge der zahlreichen Klagen hohe Schadensersatzforderungen zahlen muss. Zudem belasten die schwachen Geschäftszahlen des Konzerns die Stimmung der Anleger.

Reaktionen der Analysten

Mehrere Analysten haben ihre Kursziele für die Bayer-Aktie gesenkt. Sie verweisen auf die Unsicherheiten im Rechtsstreit und die damit verbundenen finanziellen Risiken. Einige Experten raten Anlegern sogar zum Verkauf der Aktie, bis sich die Lage klarer abzeichnet. Die Aktie notierte zuletzt bei rund 45 Euro und hat damit seit Jahresbeginn mehr als 20 Prozent an Wert verloren.

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  • Rechtsstreitigkeiten um Glyphosat belasten
  • Schwache Quartalszahlen
  • Analysten senken Kursziele

Bayer selbst zeigt sich zuversichtlich, die rechtlichen Herausforderungen zu meistern. Der Konzern betont, dass man weiterhin auf eine gütliche Einigung mit den Klägern hoffe. Dennoch bleibt die Zukunft der Aktie ungewiss, und Anleger sollten die Entwicklungen genau beobachten.

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