Erste Hitzewarnung des Jahres: Fünf Bundesländer betroffen
Hitzewarnung für fünf Bundesländer in Deutschland

Die erste amtliche Hitzewarnung des Jahres ist da. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat für Teile Deutschlands eine Warnung herausgegeben, die fünf Bundesländer betrifft. Die Temperaturen könnten auf bis zu 40 Grad steigen, und vor allem ältere und pflegebedürftige Menschen sind gefährdet. Besonders in Nordrhein-Westfalen, Hessen, Saarland, Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg wird es extrem heiß. Meteorologe Marcel Schmid vom DWD erklärte gegenüber BILD: „Das ist die erste Hitzewelle für ganz Deutschland.“

Was die Hitzewarnung bedeutet

Am Donnerstag herrscht laut DWD eine so starke Wärmebelastung, dass es für ältere und pflegebedürftige Menschen gefährlich werden kann. Die Witterung werde sie extrem belasten. Der DWD rät, körperliche Aktivitäten nach Möglichkeit zu vermeiden, sich der Hitze nicht auszusetzen, ausreichend zu trinken und die Innenräume kühl zu halten. Zwar gab es bereits im Mai Temperaturen über 30 Grad, doch diese Hitzewelle ist anders. „Der große Unterschied ist, dass die Nächte kaum kühler werden. Wir bekommen Tropennächte“, erklärte Schmid. Von einer Tropennacht sprechen Meteorologen, wenn die Temperatur in der Nacht nicht unter 20 Grad fällt.

Keine Abkühlung in den Nächten

Das hat Folgen und ist auch ein Grund für die aktuelle Hitzewarnung. „Damit werden viele Menschen auch in der Nacht ihre Wohnungen nicht herunterkühlen können“, warnte Schmid. In Ballungsräumen wird es noch unangenehmer, da die gespeicherte Wärme des Tages in der Nacht wieder abgegeben wird. „Die Innenstädte glühen nach wie ein Backofen“, sagte Diplom-Meteorologe Dominik Jung. In Köln etwa dürfte der Tiefstwert bei etwa 25 Grad liegen. Die Karte des DWD zeigt die betroffenen Regionen lila eingefärbt.

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Warum es jetzt so heiß wird

Verantwortlich für das Wetter ist Hochdruckgebiet „Gorgias“. Es hat sich über Südwesteuropa positioniert und verlagert sich allmählich Richtung Osteuropa. Seitdem strömt heiße Luft aus Nordafrika nach Mitteleuropa. Jung erklärte: „Jetzt kommt alles zusammen: Der Sommer beginnt, wir nähern uns dem längsten Tag im Jahr, die Sonne steht am höchsten. In Frankreich steigen die Temperaturen ebenfalls auf über 40 Grad.“

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