Eine Hitzewelle mit Temperaturen bis zu 38 Grad im Juni stellt viele vor die Herausforderung, die eigene Wohnung angenehm kühl zu halten. Ein Experte ordnet in einem aktuellen Bericht gängige Alltagstipps und professionelle Installationen ein – von improvisierter Alufolie am Fenster bis zur fest installierten Klimaanlage.
Alufolie als Hitzeschutz: Sinnvoll oder nicht?
Der Experte bewertet die Wirksamkeit von Alufolie an Fenstern. Diese reflektiert zwar einen Teil der Sonnenstrahlung, kann aber auch zu einer Überhitzung führen, wenn sie nicht korrekt angebracht wird. Entscheidend ist, dass die Folie außen am Fenster angebracht wird, um die Wärme bereits vor dem Glas abzuweisen. Innen angebrachte Folie kann die Wärme im Raum einschließen.
Professionelle Lösungen: Klimaanlagen im Vergleich
Für langfristige Abkühlung empfiehlt der Fachmann fest installierte Klimaanlagen oder Split-Geräte. Mobile Klimageräte sind weniger effizient, da sie oft nur einen Raum kühlen und Abluftschläuche benötigen, die Wärme nach außen leiten. Die Kosten für eine Split-Klimaanlage liegen bei etwa 1.000 bis 2.000 Euro plus Installation, während mobile Geräte ab 300 Euro erhältlich sind.
Alltagstipps: Lüften und Verdunkelung
Der Experte rät, in den frühen Morgenstunden und späten Abendstunden zu lüften, wenn die Außentemperatur niedriger ist. Rollläden und Vorhänge sollten tagsüber geschlossen bleiben, um direkte Sonneneinstrahlung zu vermeiden. Ein Ventilator kann für zusätzliche Luftzirkulation sorgen, senkt aber nicht die Raumtemperatur.
Fazit: Was hilft wirklich?
Zusammenfassend empfiehlt der Experte eine Kombination aus Außenbeschattung, effizientem Lüften und bei Bedarf einer professionellen Klimaanlage. Alufolie kann als kurzfristige Lösung dienen, ist aber nicht optimal. Die Investition in eine gute Klimaanlage zahle sich bei häufigen Hitzewellen aus.



