Pelletspreise am 15. Juli 2026: Aktuell 378,09 Euro pro Tonne
Pelletspreise am 15. Juli: 378,09 Euro pro Tonne

Die Preise für Holzpellets in Deutschland steigen weiter. Am Mittwoch, den 15. Juli 2026, liegt der Preis pro Tonne bei 378,09 Euro. Das ist ein Anstieg von rund 15 Euro im Vergleich zum Monatsanfang. Dennoch sind die Preise noch deutlich unter dem Rekordhoch von Februar 2026, als eine Tonne über 400 Euro kostete. Verbraucher sollten jetzt genau abwägen, ob sie ihre Vorräte auffüllen oder noch warten.

Aktuelle Pelletspreise im Überblick

Die Daten von Heizpellets24 zeigen die täglichen Preise für lose Holzpellets. Am 9. Juli lag der Preis bei 370,39 Euro, am 10. Juli bei 371,61 Euro, am 13. Juli bei 374,97 Euro, am 14. Juli bei 377,07 Euro und am 15. Juli bei 378,09 Euro. Seit dem 9. Juli ist ein kontinuierlicher Anstieg zu beobachten.

Ein Blick auf die monatliche Entwicklung seit Juli 2025 zeigt deutliche Schwankungen: Im Juli 2025 kostete eine Tonne nur 277,57 Euro, stieg dann bis Dezember auf 364,60 Euro und erreichte im Februar 2026 mit 400,46 Euro den Höchststand. Danach fielen die Preise bis Juni auf 349,79 Euro, bevor sie im Juli wieder auf 378,09 Euro anzogen.

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Regionale Unterschiede bei den Pelletspreisen

Die Pelletspreise variieren je nach Bundesland. Im Norden und Osten (Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Schleswig-Holstein) lag der Preis im Juni 2026 bei 374,45 Euro pro Tonne. In der Mitte (Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen) waren es 377,24 Euro, im Süden (Bayern, Baden-Württemberg, Saarland) 374,78 Euro. Die Mitte Deutschlands zahlt also am meisten.

Diese regionalen Unterschiede entstehen durch unterschiedliche Holzverarbeitung und Restholzaufkommen. Verbraucher sollten daher immer einen Preisvergleich durchführen, um das beste Angebot zu finden.

Wann lohnt sich der Pelletkauf?

Grundsätzlich sind Holzpellets in den Sommermonaten günstiger als im Winter, wie die Daten der letzten Jahre zeigen. Eine Ausnahme war die Energiekrise 2022. Wer keine oder nur noch wenige Pellets auf Vorrat hat, sollte jetzt zumindest eine kleine Menge kaufen, um nicht im Winter zu Höchstpreisen zahlen zu müssen.

Die Preise werden von verschiedenen Faktoren beeinflusst: Rohstoffkosten, Produktionskosten, Transportkosten und Marktnachfrage. Auch politische Entscheidungen, wie die Abschaffung des Heizungsgesetzes durch Schwarz-Rot, könnten den Markt beeinflussen. Ein Experte warnt jedoch vor einer „falschen Fährte“.

FAQ: Pelletspreise und Kaufentscheidung

Was beeinflusst die Pelletspreise aktuell?

Die Preise werden von der Verfügbarkeit und dem Preis des Rohmaterials Holz, saisonalen Nachfrageschwankungen, allgemeinen Energiepreisen und regionalen Produktions- und Logistikunterschieden bestimmt.

Wie haben sich die Pelletspreise in den Vorjahren entwickelt?

Seit der Energiekrise 2022 unterliegen die Preise starken Schwankungen. Im Sommer 2025 waren sie mit rund 275 Euro pro Tonne vergleichsweise günstig, stiegen dann aber bis Februar 2026 auf über 400 Euro.

Worauf sollte man beim Kauf von Pellets achten?

Auf Qualität und Herkunft: Zertifizierte Pellets garantieren einen effizienten Heizwert. Auch Lieferbedingungen und -kosten sollten berücksichtigt werden, da sie den Gesamtpreis beeinflussen.

Sind Pellets eine kosteneffiziente Heizalternative?

Pellets können im Vergleich zu Öl und Gas günstiger sein, abhängig von Heizungswirkungsgrad, Gebäudeisolierung und Brennstoffpreisen.

Wie wird sich der Pelletmarkt in Zukunft entwickeln?

Die Zukunft ist schwer vorhersagbar und hängt von Energiepreisen, Nachfrage nach erneuerbaren Lösungen und politischen Entscheidungen ab. Viele Experten sehen Pellets als nachhaltige Alternative, andere empfehlen Wärmepumpen oder Fernwärme.

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