Immer mehr Poolbesitzer setzen auf Solarenergie, um ihr Poolwasser zu erwärmen und die Badesaison zu verlängern. Laut Bundesverband des Solarhandwerks (BDSH) gibt es mehrere Lösungen: Solarheizmatten, fest installierte Solarabsorber, Solarthermiekollektoren sowie eine Pool-Wärmepumpe in Kombination mit einer Photovoltaikanlage. Diese Kombination gilt nach Einschätzung des Verbands als die wirtschaftlichste Variante.
So lassen sich Heizkosten senken
Der BDSH nennt ein Rechenbeispiel: Für einen Pool mit knapp 50 Kubikmetern Wasser fallen ohne Abdeckung jährlich rund 1600 Euro für Erstaufheizung, Temperaturhaltung und Filterpumpe an. Eine Poolabdeckung lohnt sich besonders, denn rund 75 Prozent des Wärmeverlusts entstehen durch Verdunstung. Sie verhindert das nächtliche Auskühlen und spart auch ohne PV-Anlage etwa 400 bis 600 Euro pro Jahr.
Mit Wärmepumpe, PV-Anlage und Abdeckung sinken die jährlichen Kosten laut BDSH auf etwas mehr als 400 Euro. Das entspricht einer Ersparnis von über 1000 Euro.
Wann sich die Investition rechnet
Ein weiterer Vorteil ist, dass eine Wärmepumpe in Verbindung mit einer PV-Anlage weitgehend unabhängig von direkter Sonneneinstrahlung arbeitet. Photovoltaik erzeugt auch bei bewölktem Himmel Strom und ist daher weniger wetterabhängig als Solarheizmatten.
Wer bereits eine Wärmepumpe besitzt und den Pool regelmäßig nutzt, kann laut BDSH die laufenden Kosten deutlich senken und die Investition über die Jahre wieder einspielen. Gleichzeitig lässt sich die Badesaison wegen der geringeren Heizkosten oft früher beginnen und bis in den September verlängern.



