Bürger-Chef: Keine Red-Bull- oder Dubai-Schoko-Maultasche
Bürger-Chef: Keine Red-Bull- oder Dubai-Schoko-Maultasche

Der schwäbische Teigwarenspezialist Bürger bringt regelmäßig ungewöhnliche Maultaschen-Varianten auf den Markt, etwa Thai-Maultaschen mit Curry-Mango-Geschmack oder Protein-Maultaschen mit Magerquark-Kartoffel-Füllung. Doch Geschäftsführer Martin Bihlmaier zieht klare Grenzen: „Eine Red-Bull-Maultasche oder Dubai-Schokoladen-Maultasche brauchen wir nicht“, sagte er der Deutschen Presse-Agentur. Man wolle am Markt bestehen und veränderte Essgewohnheiten aufgreifen, aber nicht jedem kurzfristigen Trend folgen.

Keine Konserven für Bürger

Auch die Idee, Maultaschen in der Konservendose zu verkaufen – wie bei Ravioli in Tomatensoße üblich – lehnt Bihlmaier entschieden ab. „Nein, das ist nicht unser Ding“, betonte er. Bürger sei ein Frische-Hersteller und werde auch künftig keine Konserven herstellen. Die Konservendose habe für bestimmte Produkte ihre Daseinsberechtigung, aber nicht bei Maultaschen.

Solides Geschäftsjahr 2023

Im vergangenen Geschäftsjahr steigerte Bürger den Umsatz um knapp drei Prozent auf rund 313 Millionen Euro. Angaben zum Gewinn machte das Unternehmen nicht, sprach aber von einem „soliden Geschäftsjahr“. Neben Maultaschen produziert Bürger unter anderem Gnocchi, Spätzle und Schupfnudeln. Das Familienunternehmen beschäftigt mehr als 1.300 Mitarbeiter an den Standorten Ditzingen und Crailsheim in Baden-Württemberg.

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