Der legendäre Wettesser Joey Chestnut hat den jährlichen Hot-Dog-Esswettbewerb von Coney Island zum 18. Mal gewonnen – musste jedoch wegen extremer Hitze Einbußen hinnehmen. Bei Temperaturen von bis zu 38 Grad verzehrte der 42-Jährige in zehn Minuten 66 Hotdogs, deutlich weniger als sein eigener Weltrekord von 76 Würstchen im Brot aus dem Jahr 2021.
Hitze als Leistungsbremse
„Ich wusste früh, dass ich gewinnen würde, aber ich wusste auch früh, dass ich meinen Rekord nicht brechen würde“, sagte Chestnut dem Sender ESPN. Die hohe Luftfeuchtigkeit und die sengende Mittagshitze hätten nicht nur seine Kondition beeinträchtigt, sondern auch die Textur der Brötchen verändert. „Ich will gar nicht nach einer Ausrede suchen, aber ja, das hat mich langsamer gemacht“, so der Profiesser.
Vor Tausenden jubelnden Zuschauern am Vergnügungspark Coney Island verteidigte Chestnut seinen Titel und erhielt den traditionellen „Mustard Belt“ (Senfgürtel). Mit durchschnittlich 6,6 Hotdogs pro Minute blieb er jedoch deutlich unter seinem Schnitt von 7,6 pro Minute beim Rekordlauf.
Frauenwettbewerb: Sudo siegt, bleibt aber hinter Rekord zurück
Bei den Frauen holte sich Titelverteidigerin Miki Sudo den Sieg. Die 40-Jährige verzehrte knapp 39 Hotdogs, blieb damit aber weit hinter ihrem 2024 aufgestellten Rekord von 51 Hotdogs zurück. Auch sie machte die extremen Wetterbedingungen für die schwächere Leistung verantwortlich.
Der Wettbewerb fand am 4. Juli 2026 statt, dem 250. Jahrestag der US-amerikanischen Unabhängigkeitserklärung. Die Veranstaltung in New York zog wie jedes Jahr Tausende Schaulustige an, die die spektakulären Essleistungen bei brütender Hitze verfolgten.
Bedeutung des Events
Der Hot-Dog-Esswettbewerb von Coney Island gilt als eines der bekanntesten Ess-Spektakel der Welt. Joey Chestnut, der seit Jahren dominierende Athlet, hat den Wettbewerb insgesamt 18 Mal gewonnen und genießt in den USA einen legendären Status. Trotz der hitzebedingten Einbußen bleibt er unangefochtener Rekordhalter.



