Mexiko vor England-Kracher: Wirrwarr um Anstoßzeit ohne Einfluss
Mexiko: Wirrwarr um Anstoßzeit ohne Einfluss auf Team

Mexikos Fußball-Nationaltrainer Javier Aguirre hat betont, dass das Wirrwarr um eine angebliche Vorverlegung des Achtelfinal-Krachers gegen England um sechs Stunden keinen Einfluss auf die Spieler des WM-Mitgastgebers gehabt habe. „Das hat die Mannschaft nicht berührt. Sie ist stark“, versicherte der 67 Jahre alte Coach vor der Partie, die wie geplant in der deutschen Nacht um 02.00 Uhr MESZ (Magenta TV) angepfiffen wird.

Ursprung des Wirrwarrs

Zwei Tage vor dem Match hatten zunächst mexikanische Medien berichtet, die Partie solle wegen Gewitter-Gefahr um sechs Stunden vorverlegt werden. Aguirre hatte das am selben Tag als noch „Schlag in den Magen“ in einem Radio-Interview bezeichnet. Die Sache sei gut gelöst worden, berichtet er nun bei der Pressekonferenz im Aztekenstadion.

Weiteren Berichten zufolge hatten sowohl der mexikanische als auch der englische Verband über eine mögliche Vorverlegung ihren Unmut in Gesprächen mit der FIFA zum Ausdruck gebracht. Zuletzt hatte die Partie der Mexikaner im Sechzehntelfinale gegen Ecuador wegen eines Gewitters mit heftigen Regenfällen erst mit einer Stunde Verspätung aus Sicherheitsgründen beginnen können.

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Taktische Vorbereitung auf England

Aguirre betonte, dass die Mexikaner gegen England ein perfektes Spiel abliefern müssten. In der Vergangenheit hätten die Three Lions vor allem mit langen Bällen operiert. Thomas Tuchel habe seine eigenen Ideen mit eingebracht. „Heute können sie auch anders spielen.“

Mexikos routinierter Coach deutete auch an, wie sie Englands Torjäger Harry Kane stoppen wollen. „Kane ist ein Weltstar, ein Top-Top-Top-Stürmer. Er ist groß, er ist der Kapitän, natürlich werden wir versuchen, ihn zu neutralisieren.“ Helfen soll dabei auch die Defensiv-Abteilung im Mittelfeld.

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