Dow übertrifft Erwartungen: Umsatz steigt auf 12,1 Milliarden Dollar
Dow übertrifft Erwartungen mit 12,1 Milliarden Dollar Umsatz

Der US-Chemiekonzern Dow hat im zweiten Quartal 2026 dank deutlich gestiegener Kunststoffpreise infolge des Nahost-Kriegs kräftig zugelegt. Der Umsatz kletterte um 20 Prozent auf 12,1 Milliarden Dollar, wie das Unternehmen aus dem Bundesstaat Michigan mitteilte. Die Spannungen an der Straße von Hormus verknappten zuletzt das weltweite Angebot an Chemikalien und trieben die Preise für Kunststoffe und Polymere in die Höhe.

Preiserhöhungen und Absatzrückgang

Während Dow die Verkaufspreise um 20 Prozent anhob, ging der Absatz um ein Prozent zurück. Der bereinigte operative Gewinn (Ebitda) kletterte auf 2,3 Milliarden Dollar von 703 Millionen im Vorjahreszeitraum. Damit schlug Dow die Prognosen der Wall Street deutlich. Der bereinigte Gewinn je Aktie lag bei 1,44 Dollar, während Analysten im Schnitt mit 1,28 Dollar gerechnet hatten. Die Dow-Aktie verbuchte im vorbörslichen US-Handel ein Plus von 2,4 Prozent.

Sparprogramm zur Kostensenkung

Um den branchenweit gestiegenen Rohstoff- und Energiekosten sowie einer schwachen Nachfrage in wichtigen Endmärkten zu begegnen, treibt Dow sein Sparprogramm voran. Die internen Maßnahmen hätten die Erwartungen übertroffen, erklärte Konzernchefin Karen Carter. Das Unternehmen rechnet in diesem Jahr mit zusätzlichen Einsparungen von rund 200 Millionen Dollar. Damit steige der Beitrag zur Ergebnisverbesserung auf mehr als 1,3 Milliarden Dollar.

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