Feneberg-Übernahme: REWE und LHE sichern Arbeitsplätze in Bad Wörishofen
Feneberg-Übernahme: REWE und LHE sichern Jobs

Die Zukunft der Feneberg-Filialen in Bad Wörishofen ist gesichert: Die REWE Group und die LHE (Lebensmitteleinzelhandel) übernehmen die Standorte. Wie das Unternehmen mitteilt, bleiben alle rund 130 Arbeitsplätze erhalten. Die Übernahme sichert die Nahversorgung in der Kurstadt.

Hintergrund: Feneberg-Insolvenz und Rettung

Die Feneberg-Gruppe, ein traditionsreiches Allgäuer Handelsunternehmen, hatte im Frühjahr 2025 Insolvenz angemeldet. Grund waren wirtschaftliche Schwierigkeiten und ein harter Wettbewerb. Für die Beschäftigten und Kunden war das ein Schock. Nun gibt es eine Lösung: Die REWE Group, einer der größten Lebensmittelhändler Deutschlands, und die LHE, ein regionaler Partner, übernehmen die Filialen.

Die Übernahme umfasst alle Standorte in Bad Wörishofen. Dazu gehören der Markt in der Innenstadt sowie die Filiale im Gewerbegebiet. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden übernommen, ihre Verträge bleiben bestehen. Das bestätigte ein Sprecher der REWE Group auf Nachfrage.

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Details zur Übernahme

Die REWE Group und die LHE haben einen Kaufvertrag unterzeichnet. Die Kartellbehörden müssen noch zustimmen, aber die Prognosen sind positiv. Die Filialen sollen unter neuem Namen weitergeführt werden, wobei die genaue Marke noch nicht feststeht. Die Kunden können aber sicher sein: Das Sortiment bleibt ähnlich, und die Öffnungszeiten werden voraussichtlich beibehalten.

Ein wichtiger Punkt ist die Nahversorgung. In Bad Wörishofen, einer Kurstadt mit vielen älteren Bewohnern, ist der Lebensmittelhandel vor Ort essenziell. Die Übernahme stellt sicher, dass die Menschen weiterhin fußläufig einkaufen können. Auch die Lieferketten bleiben stabil, da die REWE Group über ein dichtes Logistiknetz verfügt.

Reaktionen aus der Region

Die Nachricht wurde in der Region positiv aufgenommen. Der Oberbürgermeister von Bad Wörishofen zeigte sich erleichtert: "Die Sicherung der Arbeitsplätze und der Nahversorgung ist ein großer Erfolg. Wir danken allen Beteiligten für ihr Engagement." Auch die Mitarbeiter der Feneberg-Filialen atmen auf. Eine Angestellte sagte: "Wir sind froh, dass wir weiterarbeiten können. Die Unsicherheit war groß."

Die Gewerkschaft Verdi begrüßte die Übernahme ebenfalls. Sie betonte, dass die Übernahme ein Beispiel für eine sozialverträgliche Lösung sei. Man werde die Umsetzung genau beobachten, damit alle Zusagen eingehalten werden.

Zukunftsperspektiven

Die REWE Group plant, in die Modernisierung der Filialen zu investieren. So sollen die Märkte energetisch saniert und das Sortiment erweitert werden. Auch ein Lieferservice ist denkbar, um den Kundenstamm zu vergrößern. Die LHE bringt regionale Produkte ins Sortiment, was die Bindung zur Region stärkt.

Die Übernahme ist Teil einer größeren Konsolidierung im Lebensmittelhandel. Viele mittelständische Ketten kämpfen mit den großen Discountern. Die REWE Group hat in den letzten Jahren mehrere Übernahmen getätigt, um ihre Marktposition zu stärken. Die Übernahme der Feneberg-Filialen ist ein weiterer Schritt in diese Richtung.

Fazit

Insgesamt ist die Übernahme eine Win-Win-Situation: Die Mitarbeiter behalten ihre Jobs, die Kunden ihre Versorgung, und die Investoren sichern ihre Rendite. Bad Wörishofen bleibt ein attraktiver Standort für den Lebensmittelhandel. Die nächsten Monate werden zeigen, wie sich die Filialen unter neuer Führung entwickeln. Die Hoffnung ist groß, dass die Qualität, die Feneberg über Jahrzehnte bot, erhalten bleibt.

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