Berliner Hotel Adlon: Verkauf für 280 Millionen Euro möglich
Adlon-Verkauf: 280 Millionen Euro möglich

Das Luxushotel Adlon am Brandenburger Tor in Berlin-Mitte steht möglicherweise vor einem Verkauf. Wie die „Immobilien Zeitung“ berichtet und „t-online.de“ zitiert, läuft derzeit eine Abstimmung unter den Gesellschaftern des Fundus-Fonds 31 über den Verkauf der prominenten Hotelimmobilie. Der Mindestverkaufspreis liegt demnach bei 280 Millionen Euro.

Abstimmung bis Ende August

Die Abstimmung unter den Anlegerinnen und Anlegern des Fonds, dem das Hotel gehört, läuft bereits seit Ende Juli und soll insgesamt vier Wochen dauern. Damit ein Verkauf zustande kommt, müssen mindestens 75 Prozent der abgegebenen Stimmen dafür sein. Bei einer Zustimmung soll ein internationales Bieterverfahren organisiert werden.

Über 4000 Anleger betroffen

Mehr als 4000, überwiegend private Anleger, sind an dem Fonds beteiligt. Viele von ihnen investieren dort bereits seit rund 30 Jahren. Als Gründe für den geplanten Verkauf werden das hohe Alter vieler Anleger und mögliche Liquiditätsprobleme genannt, da Fondsanteile seit Ende 2024 gekündigt werden können.

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Geschichte des Adlon

Das Hotel Adlon am Pariser Platz wird heute von der Luxushotelgruppe Kempinski betrieben und ist eines der renommiertesten Hotels Deutschlands. Das ursprüngliche Luxushotel öffnete 1907. Am Ende des Zweiten Weltkriegs brannte das Hotel 1945 bis auf einen Seitenflügel nieder, der 1984 abgerissen wurde.

Der Name Adlon blieb als Mythos erhalten. Mitten im Kalten Krieg kaufte Kempinski den Erben die Namensrechte ab, mehr als 30 Jahre vor dem Mauerfall. Am 23. August 1997 wurde das Hotel Adlon schließlich wiedereröffnet. Finanziert wurde dies über den Fundus-Fonds 31 des Immobilienunternehmers Anno August Jagdfeld. Das Projekt kostete mehr als 400 Millionen Euro.

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