Bis zu 100.000 Industriejobs in Deutschland durch Abwanderung gefährdet
Bis zu 100.000 Jobs durch Abwanderung gefährdet

Deutsche Unternehmen verlagern ihre Geschäfte zunehmend ins Ausland. Eine exklusive Umfrage zeigt: Bis zu 100.000 Industriejobs sind in Deutschland gefährdet. Die Firmen planen, bis 2030 verstärkt in Wachstumsregionen außerhalb Europas zu investieren.

Kostensenkung als oberste Priorität

60 Prozent der befragten Unternehmen geben an, am Standort Deutschland einen fortschreitenden Stellenabbau zu planen. Gleichzeitig steht die Senkung der Kosten ganz oben auf der Strategieagenda. Die Unternehmen sehen sich gezwungen, ihre Wettbewerbsfähigkeit zu sichern.

Wachstumsregionen profitieren

Vier Regionen weltweit profitieren besonders von der Abwanderung deutscher Firmen: Asien, Nordamerika, Osteuropa und der Nahe Osten. Dorthin fließen nicht nur Investitionen, sondern auch Arbeitsplätze. Die Umfrage zeigt, dass die Unternehmen ihre Präsenz in diesen Märkten massiv ausbauen wollen.

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Folgen für den deutschen Arbeitsmarkt

Die Verlagerung hat weitreichende Konsequenzen für den deutschen Arbeitsmarkt. Besonders betroffen sind die Industrie und der Mittelstand. Laut der Umfrage könnten bis zu 100.000 Arbeitsplätze in der Industrie verloren gehen. Die Unternehmen begründen ihre Entscheidung mit hohen Kosten und bürokratischen Hürden in Deutschland.

Strategie bis 2030

Die Umfrage, die exklusiv dem Tagesspiegel vorliegt, gibt Einblicke in die Strategien deutscher Unternehmen bis 2030. Demnach werden die Firmen ihre Investitionen zunehmend außerhalb Deutschlands tätigen. Die Studie zeigt einen klaren Trend: Weg von Europa, hin zu dynamischen Märkten.

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