Der Burgenlandkreis hat einen weiteren Meilenstein beim Bau seines neuen Gefahrenabwehrzentrums erreicht. Für die Außenanlagen im Gewerbegebiet zwischen Naumburg und Wethau wurde jetzt der Grundstein gelegt, wie der Landkreis mitteilte. Das Großprojekt, das vor zwei Jahren begonnen wurde, umfasst eine moderne Ausbildungsstätte für Feuerwehren und Katastrophenschutz.
Kreisausbildungsanlage für 2,4 Millionen Euro
Im Außenbereich entsteht für rund 2,4 Millionen Euro eine Kreisausbildungsanlage. Geplant sind eine Kalthalle zur Lagerung spezieller technischer Geräte sowie eine Containerburg für Übungszwecke. Die Anlage soll Theorie und Praxis verbinden und den Einsatzkräften realitätsnahe Trainings ermöglichen.
Zu den Übungseinrichtungen gehören eine Brandwanne für die Brandbekämpfung, eine Tunnelanlage sowie eine Gleisanlage. Hier können Feuerwehrleute unter anderem Personenrettung und das Abdichten von Lecks trainieren. Die Anlage steht Feuerwehren und Organisationen des Katastrophenschutzes zur Verfügung.
Integrierte Leitstelle und Feuerwehrtechnische Zentrale bereits in Betrieb
Bereits im Januar und März wurden die Integrierte Leitstelle und die Feuerwehrtechnische Zentrale als Teile des Gefahrenabwehrzentrums eingeweiht. Das Zentrum soll die Ausbildung und Einsatzbereitschaft der Feuerwehren im Burgenlandkreis deutlich verbessern.
Finanzierung aus Bundesmitteln
Das Gesamtprojekt kostet 15,4 Millionen Euro. Der Burgenlandkreis erhält dafür Mittel aus dem milliardenschweren Investitionsprogramm des Bundes zur Modernisierung der Infrastruktur. Aus dem mit 500 Milliarden Euro gefüllten Fördertopf fließen 2,61 Milliarden Euro nach Sachsen-Anhalt. Davon kann der Burgenlandkreis über 56,65 Millionen Euro verfügen, wie es hieß.



