Autobahn GmbH: 500 Millionen Euro für Sanierung von Rastplätzen nötig
Halbe Milliarde für Autobahn-Rastplatz-Sanierung nötig

Die Autobahn GmbH des Bundes beziffert den Investitionsbedarf für die Erneuerung der Autobahn-Rastplätze auf rund eine halbe Milliarde Euro. Das Geld müsse vom Bund kommen, teilte die staatseigene Gesellschaft mit. Hintergrund ist ein ADAC-Test, der erhebliche Hygienemängel, insbesondere auf den Toiletten unbewirtschafteter Rastplätze, offenbarte.

ADAC-Test deckt massive Hygieneprobleme auf

Bei einer Stichprobe des ADAC an 50 unbewirtschafteten Rastplätzen schnitt fast die Hälfte schlecht ab – meist wegen der Toiletten. Diese erhielten in fast zwei Drittel der Fälle die Note mangelhaft oder sehr mangelhaft. Teilweise waren die Toiletten gesperrt, es fehlte Toilettenpapier, Seifenspender oder funktionierende Handtrockner, und die Sauberkeit ließ oft zu wünschen übrig. Die Autobahn GmbH erklärte, die Ergebnisse des ADAC nehme man „sehr ernst“.

100 Anlagen müssen erneuert werden

Kurzfristig stünden 100 Rastanlagen an, die einer umfassenden Modernisierung bedürfen. Dabei gehe es nicht nur um Toiletten, sondern auch um Aufenthaltsbereiche und Verkehrsflächen. „Zahlreiche veraltete Rastanlagen benötigen eine umfassende Modernisierung“, so ein Sprecher. Die Sanierungskosten werden auf etwa eine halbe Milliarde Euro geschätzt.

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Standardisierte Toilettenhäuser als Lösung

Um die Sanierung effizienter zu gestalten, setzt die Autobahn GmbH künftig auf standardisierte Toilettengebäude. „Für Neubauten und Sanierungen kommt ein modularer Gebäudetyp zum Einsatz. Die Vorteile: geschlossene Kabinenbauweise, Dämmung sowie eine pflegeleichte Innenausstattung“, heißt es. Die Anzahl der Kabinen könne je nach Größe und Frequentierung des Standorts angepasst werden.

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