Kelkheim: Drei Männer versuchen vergeblich, Macheten-Mord zu verhindern
Kelkheim: Drei Männer versuchen vergeblich, Mord zu verhindern

Ein 60-jähriger Kroate hat am Dienstagabend im hessischen Kelkheim seine 58-jährige Ehefrau mit einer Machete getötet. Drei junge Männer versuchten vergeblich, die Tat zu verhindern. Der Bürgermeister der Stadt, Albrecht Kündiger, lobte deren Mut ausdrücklich.

Opfer erlitt zahlreiche Verletzungen

Die Staatsanwaltschaft teilte mit, der Mann habe seiner Frau „mindestens 30 abgrenzbare Stich- und Schnittverletzungen im Bereich des Kopfes, Halses, Nackens und Oberkörpers zugefügt“. Die Frau starb noch am Tatort. Der Täter handelte nach Angaben der Ermittler „aus übersteigertem Besitzdenken und Eifersucht“. Er sitzt wegen Mordverdachts in Untersuchungshaft.

Drei mutige Helfer stellten den Täter

Die Tat ereignete sich direkt vor dem Wohnhaus des Opfers in der Nähe des Marktplatzes. Drei Männer – ein 28-jähriger Deutscher aus dem Frankfurter Westen, ein 17-jähriger Jugendlicher aus Kelkheim mit pakistanischer Herkunft und ein 32-jähriger Afghane – stellten den Tatverdächtigen und versuchten, den Angriff zu stoppen. Bürgermeister Kündiger sagte: „Den Mut, den die dort bewiesen haben, dass sie den Täter festgehalten haben, dass sie noch versucht haben, die Tat zu verhindern, was nicht zu verhindern war, das ist unglaublich.“

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Zahlreiche Augenzeugen, darunter Kinder

Der Bürgermeister berichtete, dass „fast 30, möglicherweise noch mehr Augenzeugen“ die Tat mit ansehen mussten. Besonders schlimm sei, dass sich darunter auch zahlreiche Jugendliche und Kinder befanden. „Ganz viele Menschen mussten diese Tat mit ansehen, weil es in einer Zeit geschehen ist, in der ganz viel in der Stadt los war“, so Kündiger. Für Samstagabend ist eine Gedenkfeier auf dem Marktplatz geplant.

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