Ifo senkt Wachstumsprognose für 2027 trotz Iran-Entspannung
Ifo senkt Wachstumsprognose für 2027

Ifo senkt Wachstumsprognose für 2027

Das Ifo-Institut hat seine Wachstumsprognose für das Jahr 2027 nach unten korrigiert. Während die Erwartungen für das laufende Jahr unverändert bei 0,8 Prozent Wachstum bleiben, blickt das Wirtschaftsforschungsinstitut für das kommende Jahr pessimistischer als zuvor.

Iran-Entspannung als möglicher Impuls

Ifo-Chef Clemens Fuest äußerte sich optimistisch über mögliche positive Effekte einer Entspannung der Lage im Iran. Diese könnte zum Jahresende bei den Unternehmen ankommen und die wirtschaftliche Stimmung verbessern. Dennoch reicht dies nach Einschätzung des Instituts nicht aus, um die Wachstumsaussichten für 2027 zu stützen.

Gründe für die gesenkte Prognose

Die Forscher nannten mehrere Faktoren für die pessimistischere Einschätzung. Dazu gehören anhaltende strukturelle Probleme in der deutschen Wirtschaft, geopolitische Unsicherheiten und eine verhaltene globale Nachfrage. Auch die geldpolitischen Rahmenbedingungen bleiben angespannt.

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Trotz der gesenkten Prognose betonte Fuest, dass die deutsche Wirtschaft grundsätzlich solide dastehe. Die Unternehmen müssten sich jedoch auf ein schwierigeres Umfeld einstellen. Das Ifo-Institut wird seine detaillierte Prognose im Herbst veröffentlichen.

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