Pilot wird übel: Lot-Maschine muss in Mailand notlanden
Lot-Flug von Mallorca: Pilot übel – Notlandung in Mailand

Wegen eines medizinischen Notfalls im Cockpit hat eine Passagiermaschine der polnischen Fluggesellschaft Lot auf dem Rückflug von Mallorca mitten in der Nacht in Italien zwischenlanden müssen. Die Boeing 737 Max 8 war auf dem Weg von der spanischen Ferieninsel nach Warschau, als die Besatzung kurz nach 4.00 Uhr Alarm meldete: Dem Piloten war übel geworden.

Die Maschine landete etwa eine halbe Stunde später sicher auf dem Flughafen Mailand-Malpensa, wie der Flughafen mitteilte. An Bord befanden sich nach Angaben der Lot sechs Besatzungsmitglieder und 189 Passagiere – insgesamt 195 Personen.

Notfall im Cockpit: Schnelle Reaktion der Besatzung

Am Boden warteten bereits Ärzte, Sanitäter und die Flughafen-Feuerwehr. Der Pilot konnte behandelt werden, ohne dass größere Eingriffe nötig wurden. Sein Zustand sei wieder stabil, hieß es. Alle Passagiere und Besatzungsmitglieder seien wohlauf.

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Die Maschine musste allerdings stundenlang am Boden bleiben, bis sie mit einer neuen Besatzung nach Warschau weiterfliegen konnte. Der Flug LO6212 von Mallorca nach Warschau – eine Strecke von etwa 2.000 Kilometern – dauert normalerweise etwas mehr als drei Stunden. Durch den Notfall wurden daraus mehr als zwölf Stunden.

Touristen aus Polen auf Mallorca

Auf Mallorca halten sich jetzt im Sommer auch zahlreiche Touristen aus Polen auf. Der Vorfall ereignete sich auf dem Rückflug, als die Maschine bereits über dem Mittelmeer unterwegs war. Die Entscheidung, in Mailand zu landen, wurde getroffen, um dem Piloten schnellstmöglich medizinische Hilfe zukommen zu lassen.

Die Fluggesellschaft Lot bedankte sich bei den Passagieren für ihr Verständnis und bei den italienischen Behörden für die schnelle Unterstützung. Der Flug wurde später mit einer Ersatzcrew fortgesetzt.

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