Polizei sprengt Bande: 300.000 Euro mit gestohlenen Geldkarten erbeutet
Polizei sprengt Bande: 300.000 Euro erbeutet

Die Polizei ist mit Durchsuchungen in Berlin und Brandenburg gegen eine zwölfköpfige mutmaßliche Betrügerbande vorgegangen, die mit gestohlenen Geldkarten rund 300.000 Euro erbeutet haben soll. Der international agierenden Gruppe wird neben gewerbs- und bandenmäßigem Computerbetrug auch der Handel mit Drogen in nicht geringer Menge vorgeworfen, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte.

Haftbefehl gegen Hauptverdächtigen

Den Angaben zufolge wurde gegen den 32-jährigen Hauptbeschuldigten Haftbefehl erlassen. Die anderen elf Beschuldigten kamen nach Abschluss der Maßnahmen wieder auf freien Fuß. Insgesamt wurden 15 Wohngebäude durchsucht, wobei Drogen, Bargeld und Briefsendungen mit Zahlungskarten und -daten sichergestellt wurden.

Modus Operandi der Bande

Der 32-Jährige steht im Verdacht, den illegalen Handel mit Kokain aus Südamerika sowie mit Heroin nach beziehungsweise innerhalb von Berlin organisiert zu haben. Zudem soll er Personen aus seinem Umfeld bei deutschen Postdienstleistern eingesetzt haben, um Briefsendungen mit Zahlungskarten und dazugehörigen Daten zu stehlen. Mit den so erlangten Zahlungskarten und Daten sollen die Beschuldigten anschließend Geld ins Ausland umgebucht und sich so bereichert haben.

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Die Ermittlungen dauern an. Die Polizei prüft weitere mögliche Taten und Verbindungen der Bande.

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