China kündigt Sicherheitsregeln für autonome Autos an
China: Sicherheitsregeln für autonome Autos ab 2027

Peking hat neue Sicherheitsregeln für die wachsende Flotte von Roboterautos angekündigt. Diese treten ab Juli 2027 in Kraft und schreiben vor allem ein Deaktivierungssystem vor. Die Regeln gelten für automatisiertes Fahren der Stufen 3 und 4.

Was die neuen Regeln vorschreiben

Die Sicherheitsregeln gelten für automatisierte Fahrsysteme der Stufen 3 und 4. Stufe 3 bedeutet, dass das Auto zeitweilig die Steuerung übernimmt, der Fahrer aber eingreifen können muss. Stufe 4 bedeutet vollautomatisiertes Fahren in bestimmten Bereichen wie Parkhäusern oder Stadtvierteln.

Autohersteller müssen laut dem Ministerium für Industrie und Informationstechnologien sicherstellen, dass ihre Systeme ein Sicherheitsniveau erreichen, das dem eines Menschen am Steuer entspricht. Zudem müssen sie die Käufer klar über die Grenzen der Technologie informieren und eine unsachgemäße Nutzung verhindern.

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Deaktivierungssystem als Kernanforderung

Die zentrale Anforderung ist ein Deaktivierungssystem, das es dem Fahrer ermöglicht, das autonome System jederzeit zu übernehmen. Bei Autos mit Stufe 3 müssen Hersteller sicherstellen, dass das System erkennt, ob der Fahrer in der Lage ist, das Steuer zu übernehmen.

Anfang Juli hatten sich die Uno-Mitgliedsländer auf gemeinsame Zulassungsregeln für autonome Fahrzeuge geeinigt. China unterstützte diesen Text.

Hintergrund: Unfall mit Xiaomi-Fahrzeug

Im vergangenen Jahr starben in China drei junge Menschen bei einem Unfall mit einem Auto des Herstellers Xiaomi, bei dem der Fahrassistent NOA (Navigation on Autopilot) aktiv war. Xiaomi, bekannt als Smartphone-Hersteller, ist erst 2024 in die Fahrzeugproduktion eingestiegen.

Die neuen Regeln sind Teil der Bemühungen, die Sicherheit im Bereich des automatisierten Fahrens zu erhöhen. Sie könnten auch Auswirkungen auf internationale Hersteller haben, die in China Fahrzeuge mit autonomen Funktionen anbieten möchten.

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