Die Deutsche Bahn hat konkrete Pläne für den Ausbau der Illertalbahn vorgestellt. Die Maßnahmen betreffen die Bahnhöfe Gerlenhofen, Senden und Illertissen. Ziel ist es, die Strecke bis 2030 zu elektrifizieren und die Fahrzeiten zu verkürzen.
Details zu den Bahnhöfen
In Gerlenhofen ist ein barrierefreier Ausbau des Bahnsteigs geplant. Der Bahnhof in Senden soll einen neuen Mittelbahnsteig erhalten, um einen komfortableren Umstieg zu ermöglichen. In Illertissen wird der Bahnhof umgebaut, um Platz für die neue Oberleitung zu schaffen.
Die Pläne wurden bei einer Informationsveranstaltung der Bahn vorgestellt, an der auch Vertreter der Kommunen teilnahmen. Die Bahn betont, dass die Bauarbeiten in mehreren Abschnitten erfolgen sollen, um die Beeinträchtigungen für Reisende gering zu halten.
Hintergrund: Elektrifizierung und Ausbau
Die Illertalbahn ist eine wichtige Verbindung zwischen Ulm und Kempten. Die Elektrifizierung ist Teil des bundesweiten Programms zur Stärkung des Schienenverkehrs. Durch den Ausbau sollen die Fahrzeiten um mehrere Minuten verkürzt werden.
Die Gesamtkosten des Projekts werden auf rund 300 Millionen Euro geschätzt. Die Bahn rechnet damit, dass die Bauarbeiten im Jahr 2025 beginnen und bis 2030 abgeschlossen sein werden.
Reaktionen aus der Region
Die Kommunen begrüßen die Pläne grundsätzlich, fordern aber eine enge Abstimmung bei den Bauarbeiten. „Wir freuen uns über die Investitionen in die Schiene, aber die Bauarbeiten müssen für die Anwohner so verträglich wie möglich gestaltet werden“, sagte ein Sprecher der Stadt Illertissen.
Die Bahn versichert, dass die Anwohner frühzeitig über die einzelnen Bauphasen informiert werden. Zudem sollen während der Bauzeit Ersatzbusse eingesetzt werden, um den Zugverkehr aufrechtzuerhalten.
Ausblick
Mit dem Ausbau der Illertalbahn wird die Region besser an das überregionale Schienennetz angebunden. Die Elektrifizierung ermöglicht zudem den Einsatz moderner und umweltfreundlicher Züge. Die Bahn erhofft sich dadurch eine Steigerung der Fahrgastzahlen.



