Der FC St. Pauli kann sich trotz gekürzter Ausgleichszahlungen der Fifa auf eine Rekord-Einnahme bei der WM 2026 freuen. Vier Spieler des Kiez-Clubs sind beim Turnier in den USA, Kanada und Mexiko dabei und haben bisher starke Leistungen gezeigt.
WM-Teilnehmer von St. Pauli überzeugen
Jackson Irvine (33) und Connor Metcalfe (26) siegten mit Australien 2:0 gegen die Türkei, Eric Smith (29) gewann mit Schweden 5:1 gegen Tunesien, und Nikola Vasilj (30) holte mit Bosnien ein 1:1 gegen Kanada. Alle drei Spiele endeten ohne Niederlage für die St. Pauli-Profis, die gute Chancen auf das Erreichen der K.o.-Runde haben.
Fifa kürzt Tagessätze drastisch
Die Fifa hat die Ausgleichszahlungen von ehemals 11.000 US-Dollar (ca. 9500 Euro) pro Spieler und Tag auf 5000 US-Dollar (ca. 4300 Euro) halbiert. Als Grund nennt der Weltverband die Größe des Turniers mit 48 Teilnehmern und die erstmalige Berücksichtigung der Qualifikationsphase. Die Vereine wurden vorab über die Änderung informiert.
St. Pauli kalkuliert mit 461.533 Euro
Nach einer Berechnung der DKB hätte St. Pauli mit den alten Sätzen knapp über eine Million Euro einnehmen können. Mit den neuen Sätzen sind es aktuell 461.533 Euro – eine Rekordsumme für den Club im Hinblick auf eine WM. Zum Vergleich: 2022 war nur Irvine dabei und brachte 268.000 Euro ein, nachdem Australien das Achtelfinale erreicht hatte.
Die Summe könnte weiter steigen, wenn Spieler die K.o.-Runde erreichen. Wird Australien beispielsweise Gruppenzweiter, kämen 80.000 Euro hinzu. Zudem profitiert St. Pauli von Ex-Spieler Elias Saad (26), der 2025 zum FC Augsburg wechselte und für Tunesien spielt.



