Nvidia-Chef Huang: Lederjacke erzielt 960.000 Dollar bei Sotheby's
Huang-Jacke bringt 960.000 Dollar bei Sotheby's

Die schwarze Lederjacke von Nvidia-CEO Jensen Huang hat bei einer Auktion von Sotheby's am Freitag 960.000 Dollar (etwa 840.000 Euro) erzielt. Das Auktionshaus hatte den Wert des Kleidungsstücks zuvor auf lediglich 60.000 Dollar geschätzt. Insgesamt 45 Sammler buhlten um die Jacke des Designers Tom Ford, die Huang persönlich getragen hat.

Symbol der KI-Ära

Brahm Wachter von Sotheby's bezeichnete die Jacke als ein Objekt, das „sehr eng mit einer der prägenden Persönlichkeiten des Zeitalters der Künstlichen Intelligenz verknüpft ist“. Der Erlös der Auktion kommt dem gemeinnützigen Edge Institute zugute, das Englischunterricht anbietet und Fachleuten westliche Geschäfts- und Bildungsmethoden näherbringt.

Markenzeichen eines Tech-Gründers

Ähnlich wie Apple-Mitgründer Steve Jobs mit seinem schwarzen Rollkragenpullover oder Meta-Chef Mark Zuckerberg mit seinen grauen T-Shirts hat Huang die Lederjacke zu seinem Markenzeichen gemacht. Der 63-jährige Chef von Nvidia, dem weltweit wertvollsten börsennotierten Unternehmen, trägt das Stück bei fast jedem öffentlichen Auftritt – so auch auf dem Titelblatt des „Time Magazine“ im Jahr 2021.

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Vergleich mit Steve Jobs

Zum Vergleich: Ein schwarzer Rollkragenpullover von Steve Jobs erzielte 2016 bei einer Auktion lediglich 2.880 Dollar – ein Bruchteil des Preises für Huangs Jacke. Apple überholte am Freitag Nvidia als wertvollstes Unternehmen der Welt. Unterdessen planen KI-Start-ups wie Anthropic und OpenAI Börsengänge, um zu Billionenfirmen zu werden, obwohl sie bisher keinen Gewinn erwirtschaften, wie Analyst Adrian Cox anmerkt.

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