Leica bringt eigenes Premium-Smartphone Leitzphone auf den Markt
Leica bringt eigenes Premium-Smartphone Leitzphone auf den Markt

Auf dem Mobile World Congress (MWC) in Barcelona hat Leica das erste eigene Smartphone der Marke vorgestellt: das Leitzphone. Das Gerät, das ab sofort für rund 2000 Euro erhältlich ist, zeichnet sich durch ein externes Objektiv und den markanten roten Punkt aus, der für die traditionsreiche Kameramarke steht. Verfügbar ist das Leitzphone in rund 20 Ländern, darunter Deutschland.

Leica-Chef Matthias Harsch bezeichnet das Smartphone als logische Erweiterung des Portfolios. „Für uns ist das Smartphone eine Einstiegskamera – wir denken es konsequent von der Fotografie her“, sagte er im Gespräch mit dem Handelsblatt. Dies zeige sich etwa in der Benutzeroberfläche, die auf die Fotografie ausgerichtet sei.

Das Unternehmen, das in den 1920er-Jahren mit Kleinbildkameras international bekannt wurde, will mit dem Leitzphone ein bislang kleines, aber stark wachsendes Geschäftsfeld ausbauen. Leica vermarktet seine Kameratechnologie bereits in einigen Spitzen-Smartphones des chinesischen Herstellers Xiaomi, entwickelt Apps und verkauft einen externen Kameragriff für das iPhone.

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