Lufthansa-Dreamliner nach Unfall reparierbar – Rückkehr 2026
Lufthansa-Dreamliner reparierbar – Rückkehr 2026

Der am 4. Juni am Frankfurter Flughafen verunglückte Lufthansa-Dreamliner kann repariert werden. Das bestätigte Lufthansa-Chef Carsten Spohr gegenüber der Funke Mediengruppe. Die Boeing 787-9 mit dem Kennzeichen D-ABPQ soll noch im laufenden Jahr wieder in den Liniendienst gehen. Zunächst war das Ausmaß der Schäden unklar gewesen.

Unfallhergang und Ursache

Das erst zu Jahresbeginn in Betrieb genommene Flugzeug war am 4. Juni im Stand auf den vorderen Rumpf gefallen, nachdem das Bugfahrwerk unerwartet eingeknickt war. Bei dem Vorfall wurden zwei Menschen schwer und 21 leicht verletzt – Passagiere befanden sich nicht an Bord. Als Unfallursache stellte die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) fest, dass ein Verriegelungsstift nicht eingesteckt war. Der Stift wurde nach dem Vorfall in einer Aufbewahrungskiste gefunden.

Reparatur und Einsatzplanung

„Wir können das Flugzeug erfreulicherweise reparieren“, sagte Spohr. Man gehe davon aus, dass die Maschine noch in diesem Jahr in den Liniendienst zurückkehren könne. Im Sommerflugplan hat Lufthansa den Jet mit einer älteren A340-300 ersetzt, „die ursprünglich als Reserve vorgesehen war und aktiviert werden musste“, so Spohr. Wann genau die Boeing wieder einsatzfähig ist, ist nicht bekannt. Es ist jedoch wahrscheinlich, dass sie für ihren ursprünglichen Zweck eingeplant ist: Langstreckenflüge ab Frankfurt am Main – etwa nach Mumbai oder Rio de Janeiro.

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