PayPal-Verwaltungsrat hält 53-Milliarden-Übernahmeangebot für zu niedrig
PayPal: Übernahmeangebot zu niedrig

Der US-Zahlungsabwickler PayPal hält das 53 Milliarden Dollar schwere Übernahmeangebot des Konkurrenten Stripe und des Finanzinvestors Advent Insidern zufolge für zu niedrig. Der Verwaltungsrat sei der Ansicht, dass die Offerte von 60,50 Dollar je Aktie den Wert des Unternehmens unterschätze und zudem auf regulatorische sowie finanzielle Hürden stoßen könnte, sagte eine mit dem Vorgang vertraute Person der Nachrichtenagentur Reuters am Donnerstag (Ortszeit).

Offizielle Antwort noch ausstehend

Eine offizielle Antwort von PayPal stehe jedoch noch aus, hieß es von zwei weiteren Insidern. Stripe und Advent hatten die Offerte Anfang des Monats eingereicht und wollen jeweils die Hälfte an PayPal übernehmen. Für das Vorhaben hätten JPMorgan und Morgan Stanley ein Finanzierungspaket von rund 50 Milliarden Dollar bereitgestellt, während die Bieter 17 Milliarden Dollar an Eigenkapital beisteuerten.

Wachsender Wettbewerbsdruck

PayPal hat in den vergangenen Jahren mit zunehmender Konkurrenz durch Apple Pay und Google Pay zu kämpfen. Ein Zusammenschluss mit Stripe würde einen der weltweit größten Anbieter für Online-Zahlungen mit einem jährlichen Transaktionsvolumen von rund 3,7 Billionen Dollar schaffen. Die beteiligten Unternehmen lehnten Stellungnahmen ab oder waren zunächst nicht zu erreichen.

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Mehr: Kaufangebot für Paypal – Aktie steigt um mehr als 16 Prozent rtr Veröffentlicht nach den redaktionellen Standards des Handelsblatts. Mehr Informationen finden Sie in unseren Richtlinien.

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