Die Seattle Seahawks wechseln für eine Rekordsumme von 9,612 Milliarden US-Dollar den Besitzer. Das gab das US-Medium „ESPN“ bekannt. Nie zuvor wurde ein NFL-Franchise teurer verkauft. Die Eigentümergruppe unter Führung des US-Unternehmers Vinod Khosla (71) übernimmt das Team von der Familie des verstorbenen Paul G. Allen.
Verkauf bahnte sich seit 2018 an
Der Verkauf der Seahawks zeichnete sich bereits seit 2018 ab, als Besitzer Paul G. Allen an den Folgen einer Krebserkrankung verstarb. Das Team ging zunächst in den Besitz des Paul G. Allen Trusts über, Allens Schwester Jody Allen wurde Mehrheitseigentümerin. Nun schlägt eine Investorengruppe um Khosla zu. Der Deal muss noch von den anderen NFL-Eigentümern abgesegnet werden, was jedoch als reine Formsache gilt.
Super-Bowl-Sieg als Auftakt
Erst im Februar 2026 holten die Seahawks den Super Bowl – zehn Tage später wurde der Verkauf angekündigt. Nun ist der Wechsel vollzogen. Kurios: Khosla war bisher Minderheitsinvestor bei den San Francisco 49ers, einem Rivalen der Seahawks. Um den Deal zu ermöglichen, muss er seine Anteile an den 49ers abgeben. Der bisherige Rekordverkauf lag bei 6,05 Milliarden US-Dollar für die Washington Commanders im Jahr 2023.
Khosla: „Wir fühlen uns geehrt“
Vinod Khosla erklärte offiziell: „Wir fühlen uns geehrt, die Verantwortung für die Seattle Seahawks übernehmen zu dürfen. Wir freuen uns darauf, die von Paul Allen geschaffene Erfolgsgeschichte fortzuführen und das Vertrauen der Seahawks-Organisation und der Fans weltweit zu gewinnen.“



