Trainer-Knall bei RB Leipzig: Ole Werner geht, Martín Demichelis kommt
Bei RB Leipzig bahnt sich ein spektakulärer Trainerwechsel an. Nach Informationen der BILD soll Ole Werner noch am Donnerstag seine Kündigung erhalten. Sein Nachfolger wird voraussichtlich Martín Demichelis, derzeit noch Trainer von RCD Mallorca. Der Wechsel kostet Leipzig einen zweistelligen Millionenbetrag.
Demichelis sagt TV-Einsatz ab
Der Argentinier Martín Demichelis (45) sollte eigentlich am Mittwochmorgen als Experte für DAZN Spanien das Spiel des Weltmeisters Lionel Messi gegen Algerien analysieren. Doch kurzfristig sagte der Coach seinen TV-Einsatz ab. Grund: Der Trainer-Poker mit RB Leipzig steuert auf die Zielgerade zu. Nach BILD-Informationen sind nur noch wenige Details zu klären. Die Verpflichtung von Demichelis gilt als sicher.
Nachdem Demichelis angekündigt haben soll, seine Ausstiegsklausel ziehen zu wollen, hat der LaLiga-Absteiger RCD Mallorca mit Luis Carrión (47) bereits einen möglichen Nachfolger gefunden. Dessen Verpflichtung hängt jedoch noch von den Entwicklungen in Leipzig ab.
Werner-Entscheidung am Donnerstag
Noch-Trainer Ole Werner ist aus dem Malaysia-Urlaub zurückgekehrt. Am Donnerstag soll er nach BILD-Informationen seine Kündigung erhalten. Das wird für den Bundesligisten teuer: Auch wenn durch den Schritt weitere Bonuszahlungen an Werners Ex-Klub Bremen entfallen, stehen ihm bis Vertragsende im Sommer 2027 noch geschätzt rund 2,5 Millionen Euro Gehalt zu. Hinzu kommen seine drei Co-Trainer Patrick Kohlmann (43), Tom Cichon (50) und Jan Zimmermann (46). Für das Quartett muss RB zusammengerechnet noch etwa eine Million Euro aufwenden.
Leipzig zahlt Ablöse für Demichelis
Auch Demichelis und sein Trainerteam dürften künftig in einer ähnlichen Gehaltsregion liegen. Dazu kommt die Ausstiegsklausel, die RB an Mallorca zahlen müsste. Sie soll bei rund drei Millionen Euro liegen. Allein für die kommende Saison kommt so schnell ein Betrag von rund zehn Millionen Euro zusammen. Ein ordentlicher Batzen Geld, den Sportgeschäftsführer Marcel Schäfer (42) ursprünglich nicht im Budget eingeplant haben dürfte. Dies könnte durchaus Auswirkungen auf die weiteren Kaderplanungen in diesem Sommer haben.
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