US-Investor und MSC erwägen gemeinsame Übernahme von Easyjet
US-Investor und MSC erwägen Easyjet-Übernahme

Rom. Der US-Finanzinvestor Castlelake erwägt einem Medienbericht zufolge eine Zusammenarbeit mit der weltgrößten Reederei MSC, um den britischen Billigflieger Easyjet zu übernehmen. Dies berichtete die italienische Zeitung „Corriere della Sera“ am Donnerstag unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen.

Hintergründe der möglichen Übernahme

Castlelake hatte bereits vorige Woche mitgeteilt, eine Übernahme zu einem Preis von mehr als 403,23 Pence je Aktie zu prüfen. Eine formelle Offerte liegt jedoch bislang nicht vor. Nach britischem Übernahmerecht hat das Unternehmen bis zum 26. Juni Zeit, ein verbindliches Angebot vorzulegen oder sich von dem Vorhaben zurückzuziehen.

Analysten zufolge macht die niedrige Bewertung von Easyjet das Unternehmen zu einem attraktiven Übernahmeziel. Hinzu kommen die begehrten Start- und Landerechte an wichtigen Flughäfen sowie die stabile Flotte des Billigfliegers.

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MSC sucht Einstieg ins Luftfahrtgeschäft

Die Familie hinter MSC, die Reederei Aponte, sucht bereits seit längerem nach einem Weg, ins Luftfahrtgeschäft einzusteigen. Mit MSC als Partner wolle Castlelake die EU-Eigentumsregeln einhalten, falls es bis zur Frist ein formelles Angebot geben sollte, so die Zeitung weiter.

Bereits im Oktober hatte es Spekulationen über ein Interesse von MSC an Easyjet gegeben. Damals dementierte die Reederei noch. Die Aktie von Easyjet legte nach den aktuellen Nachrichten um 2,3 Prozent zu.

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