In Kansas City, US-Bundesstaat Missouri, steckte ein Mann acht Stunden lang im Fäkalientank eines Dixi-Klos fest. Der Grund: Er hatte versucht, eine ihm hineingefallene Limonadenflasche zu bergen. Erst die Feuerwehr konnte ihn mit einer Akkusäge aus dem stinkenden Tank befreien.
Mitarbeiter entdeckt den Mann
Der Vorfall ereignete sich am vergangenen Dienstagmittag. Der Mitarbeiter Eddie Bejarano wollte mehrere mobile Toiletten nach einer WM-Veranstaltung im Zentrum von Kansas City abholen. Er klopfte routinemäßig an jede Kabine, um sicherzustellen, dass niemand mehr darin war, wie die „New York Post“ und die „Daily Mail“ berichteten.
Als Bejarano ein verschlossenes Dixi-Klo fand und der Mann im Inneren sagte, er könne die Tür nicht öffnen, rief er einen vorbeifahrenden Motorradpolizisten heran. Auch der Beamte konnte den Mann nicht zum Öffnen der Tür bewegen.
Leere Kabine, dann taucht der Kopf auf
Gemeinsam stemmten Bejarano und der Polizist die Tür auf – und fanden die Kabine leer vor. Der Toilettendeckel war heruntergeklappt. „Zuerst sahen wir niemanden darin. Es sah aus wie eine leere Kabine, doch dann sprang plötzlich der Deckel auf und der Typ steckte seinen Kopf aus der Toilette – total durchnässt und voller Scheiße“, berichtete Bejarano der „Daily Mail“. Der Mann steckte im gefüllten Fäkalientank fest und konnte sich nicht selbst befreien.
Feuerwehr rettet den Mann mit Säge
Der Polizist rief die Feuerwehr, die mit einer Akkusäge den Plastiktank unter dem Toilettensitz aufschnitt. In einem Handyvideo von Bejarano ist zu hören, wie die Einsatzkräfte stöhnen und angewidert aufschreien. „Verdammt noch mal!“, rief einer, bevor ein anderer würgte. Nach der Befreiung spritzte die Feuerwehr den Mann mit Löschwasser ab. Gegenüber der Polizei gab er an, er habe versucht, eine Limonadenflasche aus dem Tank zu holen, die ihm am Vorabend hineingefallen sei.



