Commerzbank erhöht Tagesgeld-Zinsen auf 2,25 Prozent – beste Alternativen
Commerzbank erhöht Tagesgeld-Zinsen – aktuelle Konditionen

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat den Einlagenzins von 2,0 auf 2,25 Prozent angehoben. Diese Entscheidung wirkt sich positiv auf Sparer aus, da Banken nun höhere Zinsen für Tages- und Festgeld bieten können. Nachdem Trade Republic bereits reagiert hat, zieht nun auch die Commerzbank nach. Doch welches Sparprodukt ist das richtige? Die Wahl zwischen Tagesgeld und Festgeld hängt nicht nur vom Zinssatz ab, sondern auch von der geplanten Laufzeit und der gewünschten Flexibilität. Ein Vergleich beider Produkte hilft bei der Entscheidung.

Commerzbank: Neue Konditionen für Tagesgeld

Die Commerzbank hat ihr Topzinskonto Plus aufgestockt. Neukunden erhalten nun 2,25 Prozent pro Jahr auf das Tagesgeld – ein Plus von 0,55 Prozentpunkten. Das Angebot gilt zunächst für eine Produktlaufzeit von zwölf Monaten. Der Basiszinssatz liegt bei 0,75 Prozent, der Maximalbetrag bei einer Million Euro. Die Zinsen werden vierteljährlich ausgezahlt. Die Einlagensicherung beträgt 100.000 Euro pro Kunde und unterliegt dem deutschen Sicherungssystem.

Ein Pluspunkt der Commerzbank ist die deutsche Einlagensicherung, die als besonders sicher gilt. Allerdings zeigen Vergleiche, dass andere Banken derzeit deutlich höhere Zinsen bieten. So gibt es bei drei Geldhäusern 4,0 Prozent aufs Tagesgeld – teilweise ebenfalls mit deutscher Einlagensicherung.

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Trade Republic: Zinsanhebung auf 2,25 Prozent

Trade Republic hat die bereits angekündigte Zinserhöhung umgesetzt. Kunden erhalten nun 2,25 Prozent auf nicht investiertes Guthaben, zuvor waren es 2,0 Prozent. Der Maximalbetrag ist unbegrenzt, die Zinsauszahlung erfolgt monatlich. Die Einlagensicherung wird durch Verteilung auf Banken und Geldmarktfonds gewährleistet. Sparer sollten beachten, dass Trade Republic Teile des Kapitals in Geldmarktfonds investieren kann.

Beste Tagesgeld-Angebote mit 4,0 Prozent

Derzeit bieten Norisbank, Crédit Agricole und Chase jeweils 4,0 Prozent pro Jahr auf Tagesgeld. Die Norisbank garantiert diesen Zinssatz für sechs Monate, Chase für vier Monate. Die Crédit Agricole bietet die längste Zinsgarantie bis zum 31. Januar 2027. Allerdings ist bei der Crédit Agricole ein Girokonto erforderlich, und der Höchstbetrag liegt bei 10.000 Euro. Die Norisbank verlangt ebenfalls ein Girokonto und die Umstellung von drei Zahlungsverbindungen. Chase hingegen benötigt kein Girokonto.

Festgeld: Spitzenreiter mit über 3 Prozent

Bei Festgeld liegen die J&T Direktbank mit 3,5 Prozent für zehn Jahre und die BBVA mit 3,4 Prozent für fünf Jahre vorn. Die SWK Bank bietet 3,5 Prozent für sechs Monate. Auch die VW Bank hat ihre Zinsen erhöht: Für einjähriges Festgeld gibt es 3,0 Prozent. Die Deutsche Bank und Postbank bieten im Rahmen der Aktion „Festzinssparen“ 2,7 Prozent für ein Jahr.

Weitere aktuelle Entwicklungen

Die Renault Bank hat die Tagesgeld-Zinsen für Neukunden auf 3,5 Prozent für drei Monate angehoben, der Anschlusszins liegt bei 2,0 Prozent. Die VW Bank bietet 2,9 Prozent auf Tagesgeld für sechs Monate. Die SWK Bank lockt mit 3,5 Prozent für sechsmonatiges Festgeld. Die Norisbank bietet 4,0 Prozent für sechs Monate, allerdings mit Bedingungen.

Grundlagen: Tagesgeld, Festgeld und mehr

Tagesgeld ist eine flexible Geldanlage mit täglicher Verfügbarkeit und variablen Zinsen. Festgeld bietet höhere Zinsen, aber das Kapital ist für eine feste Laufzeit gebunden. ETFs sind kostengünstige Indexfonds, die sich für langfristiges Sparen eignen. Aktien bieten hohe Renditechancen, aber auch Risiken. Die EZB-Einlagenzins beeinflusst die Sparzinsen: Steigt er, erhöhen oft auch Banken ihre Zinsen.

Die beste Anlagestrategie hängt von individuellen Zielen ab. Eine breite Diversifikation und ein Mix aus sicheren und renditestarken Anlagen wird empfohlen.

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