Ein 43-jähriger Mann aus Niederschönenfeld im Landkreis Donau-Ries hat bei einem Online-Kauf eine böse Überraschung erlebt. Er bestellte eine Drohne über eine Internetplattform und bezahlte den Kaufpreis im Voraus. Doch die bestellte Ware kam nie an. Wie die Polizei mitteilt, entstand dem Mann ein finanzieller Schaden im mittleren dreistelligen Bereich.
Zahlung geleistet, Lieferung ausgeblieben
Der Mann hatte die Drohne bei einem vermeintlichen Händler bestellt und den geforderten Betrag überwiesen. Nachdem die Lieferung ausblieb, versuchte er, Kontakt mit dem Verkäufer aufzunehmen – jedoch ohne Erfolg. Der Verkäufer war nicht mehr erreichbar, woraufhin der Geschädigte Anzeige bei der Polizei erstattete.
Die Polizeiinspektion Donauwörth hat die Ermittlungen aufgenommen. Nach ersten Erkenntnissen handelt es sich um einen typischen Fall von Internetbetrug, bei dem die Täter Waren anbieten, die sie gar nicht besitzen, und nach Erhalt der Zahlung den Kontakt abbrechen.
Polizei warnt vor Vorkasse-Zahlungen
Die Beamten raten in diesem Zusammenhang zu erhöhter Vorsicht bei Online-Geschäften. Besonders bei unbekannten Händlern sollte man skeptisch sein, wenn eine Vorkasse verlangt wird. Stattdessen empfehlen sie, auf sichere Zahlungsmethoden wie Kauf auf Rechnung oder über Treuhanddienste zurückzugreifen.
Zudem weist die Polizei darauf hin, dass Käufer vor der Bestellung die Bewertungen des Verkäufers prüfen und auf Anzeichen von Betrug achten sollten. Im konkreten Fall wird nun ermittelt, ob weitere Geschädigte betroffen sind. Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Donauwörth unter der Telefonnummer 0906/70667-0 entgegen.



