Wetter-Experte erklärt: Das steckt hinter der gefühlten Temperatur
Gefühlte Temperatur: Was steckt dahinter?

26 Grad auf dem Thermometer – und trotzdem fühlt sich jeder Schritt an wie durch eine Sauna. Woran das liegt und warum die gefühlte Temperatur für unseren Körper oft wichtiger ist als der eigentliche Messwert, erklärt Dr. Stefan Muthers vom Deutschen Wetterdienst.

Was ist die gefühlte Temperatur?

Die gefühlte Temperatur ist ein subjektives Empfinden, das von mehreren Faktoren beeinflusst wird. Dazu gehören nicht nur die Lufttemperatur, sondern auch Luftfeuchtigkeit, Windgeschwindigkeit und Sonneneinstrahlung. Dr. Muthers betont: „Unser Körper kühlt sich durch Schweißverdunstung. Bei hoher Luftfeuchtigkeit funktioniert das schlechter, daher fühlt es sich schwüler an.“

Warum ist sie wichtiger?

Die gefühlte Temperatur gibt besser wieder, wie wir die Umgebung tatsächlich erleben. Sie beeinflusst unser Wohlbefinden und kann gesundheitliche Risiken anzeigen, etwa bei Hitzewellen oder Kälteeinbrüchen. Der Deutsche Wetterdienst verwendet spezielle Modelle, um die gefühlte Temperatur zu berechnen.

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Weitere Wettertrends

In den nächsten Wochen erwarten uns extreme Temperaturschwankungen. Nach einem Kälte-Ei folgt ein Glut-Ofen mit bis zu 42 Grad ab Mitte Juli. Auch ein Temperatursturz zum Wochenende mit Wintergewittern ist möglich. Warmluft und Kaltluft liefern sich einen Wetter-Krimi über Deutschland.

Dr. Muthers rät: „Achten Sie auf die gefühlte Temperatur, besonders bei hohen Werten. Trinken Sie ausreichend und meiden Sie direkte Sonneneinstrahlung.“

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