Hitzewelle rollt auf Deutschland zu: Bis zu 38 Grad erwartet
Hitzewelle: Bis zu 38 Grad in Deutschland erwartet (17.06.2026)

Hitzewelle erreicht Deutschland: Temperaturen bis 38 Grad möglich

Deutschland steht eine intensive Hitzephase bevor. Nachdem im Süden bereits am Mittwoch die 30-Grad-Marke überschritten wurde, beginnt am Donnerstag eine Hitzewelle mit regional noch höheren Werten, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilt. Ab Freitag bis über das Wochenende wird es schwülheiß, zudem drohen Gewitter mit heftigem Starkregen.

Gesundheitliche Warnung des DWD

Der DWD warnte vor allem im Südwesten Deutschlands vor den gesundheitlichen Auswirkungen der Hitze. Am Donnerstag herrscht bis zu einer Höhe von 600 Metern starke Wärmebelastung – eine extreme Belastung für alte und pflegebedürftige Menschen. Der Wetterdienst rät, körperliche Aktivitäten nach Möglichkeit zu vermeiden, sich der Hitze nicht auszusetzen, ausreichend zu trinken und die Innenräume kühl zu halten.

Temperaturanstieg auf 36 Grad am Donnerstag

Bereits am Mittwoch wurden am Oberrhein bis zu 33 Grad erwartet. „Die erste deutschlandweite Hitzewelle kommt von Südwesten und sie kommt mit Macht“, sagte Meteorologe Marcel Schmid. Am Donnerstag sind bis zu 36 Grad möglich. In etwa südlich einer Linie Münsterland-Berlin werden 30 Grad und mehr erreicht. Verantwortlich dafür ist Hoch „Gorgias“, das sich von Südwesteuropa nach Mitteleuropa schiebt und eine heiße und feuchte Luftmasse aus Nordwestafrika nach Deutschland bringt. Viel Sonnenschein heizt die Temperaturen vor allem im Südwesten weiter an.

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Gewittergefahr am Donnerstagabend

Am Donnerstagabend sind im äußersten Nordwesten und Westen heftige Gewitter möglich. In einigen Ballungsräumen West- und Südwestdeutschlands folgt eine Tropennacht, das bedeutet, es wird nicht kühler als 20 Grad.

Schwülheißer Freitag mit Unwetterpotenzial

Schwülheiß bei 30 bis 35 Grad wird der Freitag, im Südwesten können es schweißtreibende 38 Grad werden. Im Tagesverlauf drohen unwetterartige Gewitter mit heftigem Starkregen, Überflutungsgefahr, Hagel und Sturmböen. Eine geringere Gefahr dafür sieht der DWD im Osten und Süden.

Wochenende bleibt schwülheiß

„Am Wochenende bleibt uns das schwülheiße Wetter samt regional teils unwetterartigen Gewittern erhalten“, sagt DWD-Meteorologe Schmid. Erneut muss man sich auf 30 bis 37 Grad einstellen. Nur im Norden bleibt es der Vorhersage zufolge kühler mit Höchstwerten zwischen 22 und 27 Grad.

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