FC Köln: Kaminski-Verkauf wird nach El-Mala-Absage immer wichtiger
Kaminski-Verkauf für Köln nach El-Mala-Absage entscheidend

Der größte Deal der Kölner Vereinsgeschichte ist vorerst geplatzt. Nach der Absage von Said El Mala (19) an den englischen Klub Brentford muss Sport-Boss Thomas Kessler (40) seine Transferstrategie überdenken. Statt der erhofften 50 Millionen Euro Einnahme stehen ihm nun nur zwischen 20 und 25 Millionen Euro für den Kaderumbruch zur Verfügung. Eine schnelle Lösung könnte der Verkauf von Jakub Kaminski (24) sein.

Kaminski als Schlüsselspieler für die Transferplanung

Der polnische Nationalspieler, der erst kürzlich einen neuen Vertrag in Köln unterschrieben hat, träumt offenbar von der Premier League. Dank einer Ausstiegsklausel in Höhe von 20 Millionen Euro kann er den Verein verlassen. Diese Summe würde Kessler ermöglichen, bei den geplanten Neuzugängen – bis zu acht sind vorgesehen – in eine höhere Preisklasse zu investieren. Daher hofft der FC fast darauf, dass ein englischer Klub bereit ist, Kaminski zu verpflichten, der in der vergangenen Saison mit sieben Toren und fünf Vorlagen überzeugte.

Finanzielle Herausforderungen durch bereits getätigte Käufe

Die Vereinsführung betont zwar, dass der Kaderumbruch auch ohne die Transfereinnahmen von El Mala und Kaminski möglich sei, doch die Realität sieht anders aus. Bereits gezogene Kaufoptionen für Tom Krauß (3,2 Millionen Euro) und Kaminski (5,5 Millionen Euro) sowie die angestrebte Verpflichtung von Jahmai Simpson-Pusey (20), für den bis zu acht Millionen Euro an Manchester City fällig würden, belasten das Budget. Im Extremfall wären fast 17 Millionen Euro vom Transferbudget bereits verplant.

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Alternative Strategien ohne Millionen-Einnahmen

Ohne die erhofften Millionen aus dem El-Mala-Deal muss Kessler in den ersten Transferwochen verstärkt auf Leihgeschäfte setzen. Eine andere Möglichkeit wäre ein zeitnaher Verkauf von Kaminski. Die Fans träumen zwar von einem Verbleib beider Spieler – El Mala hat einen Vertrag bis 2030, Kaminski bis 2029 –, doch realistisch ist dies nicht. Der Transfermarkt wird erst nach der Weltmeisterschaft richtig in Schwung kommen, was die Planungen zusätzlich erschwert.

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