Klamer Slush-Eis-Maschine im Test: Note 2,41 – gut, aber mit Schwächen
Klamer Slush-Maschine: Testnote 2,41 – gut, aber nicht perfekt

Die Klamer Slush-Eis-Maschine hat im Test des Verbraucherportals IMTEST der Funke Mediengruppe die Gesamtnote 2,41 (Gut) erhalten. Das Gerät überzeugt durch einfache Bedienung und gute Ergebnisse bei Maracuja-Slush und Frappé, zeigt jedoch Schwächen bei der Verarbeitung von Getränken mit geringerem Zuckergehalt wie Fanta und hinterlässt bei der Materialqualität einen gemischten Eindruck.

Technische Daten und Ausstattung

Die Slush-Maschine von Klamer wiegt 10,7 Kilogramm und hat die Maße 47,6 x 45,8 x 24 Zentimeter. Mit einer Leistung von 220 Watt kann sie zwischen 500 und 1.500 Millilitern Flüssigkeit verarbeiten. Gläser mit einer Höhe von bis zu 18,5 Zentimetern finden unter dem Auslauf Platz. Das Gerät bietet fünf vorprogrammierte Konsistenzen sowie fünf manuelle Stufen zur Feineinstellung. Laut Hersteller kann die Maschine Slush-Eis, Frappé, Milchshakes und Cocktails zubereiten.

Handhabung und Bedienung

Die Inbetriebnahme gestaltet sich unkompliziert: Nach dem Befüllen genügt ein Knopfdruck auf den Start-Knopf. Während des Betriebs zeigt das Display einen sich drehenden Kreis an; nach Abschluss erscheint die Anzeige „Cool“. Allerdings muss die Maschine während des Ausgießens weiterlaufen, da sonst die Masse nicht zur Auslauföffnung transportiert wird – ein wichtiger Hinweis, der in der Bedienungsanleitung fehlt. Der Dosierhebel zum Ablassen des Eises funktioniert gut. Die Maschine steht auch bei voller Befüllung sicher auf dem Untergrund. Die Plastikkomponenten wirken jedoch eher minderwertig. Die Reinigung ist einfach: Wasser einfüllen, Reinigungsprogramm starten, Reste werden ausgespült. Einzelteile wie Einfüllbehälter, Rührelement und Wasserauffangschale sind spülmaschinengeeignet.

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Geschmackstest: Maracuja-Slush und Frappé

Im Praxistest stellte IMTEST einen Maracuja-Slush her: 600 Milliliter Maracujanektar aus Saftkonzentrat bei Zimmertemperatur wurden mit dem Slush-Eis-Programm verarbeitet. Nach 38 Minuten hatte sich das Getränk in einen gut durchmischten Slush mit einer Temperatur von -1,5 Grad Celsius verwandelt. Allerdings schmolz die Masse am Boden des Glases recht schnell. Für den Frappé wurde eine Mischung aus kaltem Kaffee, kalter Vollmilch, Sahne und Puderzucker verwendet. Nach etwa einer halben Stunde war die Zubereitung abgeschlossen. Das Ergebnis: cremig und schmelzend auf der Zunge.

Schwächen bei Fanta-Slush

Laut Hersteller soll die Maschine auch Getränke mit einem Zuckergehalt von mindestens sechs Prozent in bis zu 60 Minuten zu Slush-Eis verarbeiten können. Im Test mit Fanta gelang dies nur bedingt: Die Maschine produzierte zwar Slush-Eis, aber es ertönte kein Signal, sodass das Gerät weiterarbeitete. Der Versuch wurde nach 90 Minuten abgebrochen. Das Ergebnis war ein sehr eisiger Slush mit einer wässrigen Schicht; der Fanta-Geschmack konzentrierte sich am Boden des Glases.

Fazit und Empfehlung

Die Klamer Slush-Eis-Maschine punktet mit einfacher Inbetriebnahme, Handhabung und Reinigung. Maracuja-Slush und Frappé überzeugen in Konsistenz und Geschmack. Bei Fanta hingegen stoppt das Gerät nicht automatisch, und Geschmack sowie Konsistenz enttäuschen. Die Verarbeitungsqualität der Plastikteile wirkt nicht hochwertig. IMTEST empfiehlt, neue Getränkekreationen vorab zu testen, insbesondere vor einem Kindergeburtstag. Die Testnote 2,41 setzt sich zu 95 Prozent aus der Labor-Testnote und zu fünf Prozent aus der Preis-Note zusammen. Der Preis des Geräts lag zum Testzeitpunkt bei 259,99 Euro.

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