Frederick Lau eröffnet veganen Dönerladen in Berlin-Kreuzberg
Frederick Lau: Veganer Dönerladen in Kreuzberg

Schauspieler Frederick Lau, bekannt aus Filmen wie „Die Welle“ und „Victoria“, eröffnet am 4. September in der Oranienstraße in Berlin-Kreuzberg einen veganen Dönerladen. Sein Produkt „Döner Pro“ besteht aus Erbsenprotein und soll geschmacklich einem klassischen Berliner Döner vom Spieß entsprechen. Im Interview mit der BZ erklärte Lau, die Idee habe familiäre Wurzeln: „Mein Vater war Vegetarier, und somit bin auch ich quasi vegetarisch aufgewachsen.“

Lau schwärmt von Berlin – trotz Problemen

Der gebürtige Berliner, der 1989 in Steglitz zur Welt kam und noch immer dort lebt, zeigt sich im Gespräch mit der BZ als leidenschaftlicher Verfechter seiner Heimatstadt. „Berlin ist immer noch einzigartig und für mich die beste Stadt der Welt“, schwärmt er. Besonders die „harsche Freundlichkeit“ der Berliner fasziniere ihn. Gleichzeitig verkennt Lau die Schattenseiten nicht: Obdachlosigkeit, Wohnungsnot und Gewalt seien Teil der Realität. Er verweist auf eine Schießerei in der Holsteinischen Straße in Steglitz, wo er einst in den Kindergarten ging und bei der kürzlich ein 17-Jähriger erschossen wurde. „Berlin ist auch ein hartes Pflaster“, so Lau.

Veganer Döner für Sportler und Genießer

Der „Döner Pro“ wird aus Erbsenprotein hergestellt, was ihn laut Lau auch für Sportler interessant macht. Die Eröffnung des Ladens in Kreuzberg ist für den 4. September geplant. Lau betonte, dass der Döner wie ein original Berliner Döner schmecken solle, aber komplett vegan sei. Der Schauspieler, der mit zehn Jahren seine erste Filmrolle in der ZDF-Serie „Achterbahn“ hatte und 2008 mit „Die Welle“ den Durchbruch schaffte, ist derzeit mit dem Film „23000 Leben“ in den Kinos zu sehen. Internationale Bekanntheit erlangte er 2015 durch den Thriller „Victoria“.

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