Kramschublade: 3 Gründe für mehr Ordnung im Haushalt
Kramschublade: 3 Gründe für mehr Ordnung

Fast jeder Haushalt hat sie: die Kramschublade. Für viele ist sie das Sinnbild des Chaos. Für Redakteurin Laura Kästner ist sie genau das Gegenteil. Sie hat gleich mehrere davon in ihrer Wohnung – und sie helfen ihr dabei, den Rest des Zuhauses ordentlich zu halten.

Natürlich sieht eine Kramschublade selten aufgeräumt aus. Zwischen Batterien, Stiften, Dokumenten und kleinen Alltagsgegenständen herrscht oft ein buntes Durcheinander. Trotzdem bündelt die Kramschublade Dinge, die sonst überall in der Wohnung herumliegen würden.

Alles Wichtige an einem Ort

In der Küche von myHOMEBOOK-Redakteurin Laura Kästner gibt es beispielsweise eine Schublade für Pflaster, Taschentücher, Medikamente und Hustenbonbons. Dinge also, die man nicht ständig braucht, aber schnell zur Hand haben möchte. Gleichzeitig bleiben andere Räume frei für die Gegenstände, die dort tatsächlich hingehören – etwa Bettwäsche im Schlafzimmer oder Handtücher im Bad.

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1. Die erste Anlaufstelle beim Suchen

Ordnung bedeutet nicht, dass alles perfekt ist. Wichtig ist vor allem, feste Ablageorte zu haben. Dinge, die man aktuell nicht braucht, aber später vermutlich wieder suchen wird, landen oft in einer Kramschublade. Wenn dann doch einmal ein Ladekabel, ein wichtiges Dokument oder Zubehör fürs Handy verschwunden ist, gibt es einen naheliegenden Ort zum Nachsehen. Das spart Zeit und verhindert langes Suchen in der ganzen Wohnung.

2. Weniger Kleinkram im Weg

Besonders praktisch ist die Schublade für kleine Gegenstände. Kugelschreiber, Haarbänder oder kleine Spielfiguren liegen dadurch nicht auf Tischen, Regalen oder dem Boden herum. Sie gehen seltener verloren und stören nicht im Alltag. Auch für Familien kann das hilfreich sein. So kann man beispielsweise zusätzlich Stifte im Wohnzimmer aufbewahren, damit Kinder dort auch malen können, ohne dass ständig Material zwischen den Zimmern hin- und hergetragen werden muss.

3. Regelmäßig aussortieren

Eine Kramschublade funktioniert allerdings nur, wenn sie nicht zur Dauerlösung für alles wird. Deshalb empfiehlt es sich, sie etwa alle sechs Monate komplett aufzuräumen. Dann wird aussortiert, abgeheftet oder entsorgt, was nicht mehr gebraucht wird. Denn auch die beste Kramschublade hat Grenzen. Wird sie nie überprüft, wächst das Chaos irgendwann über den vorgesehenen Platz hinaus. Wer sie dagegen regelmäßig pflegt, kann sie als praktischen Sammelort nutzen – und sorgt gleichzeitig für mehr Ordnung im restlichen Zuhause.

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