Mobile Payment auf dem Vormarsch
Das Bezahlen per Smartphone oder Smartwatch wird in Deutschland immer beliebter. Wie die aktuelle Postbank-Digitalstudie zeigt, nutzen inzwischen 47 Prozent der Verbraucherinnen und Verbraucher das sogenannte Mobile Payment. Im Vorjahr lag der Anteil noch bei 35 Prozent, was einem Anstieg um zwölf Prozentpunkte entspricht. Die repräsentative Erhebung, die der Nachrichtenagentur AFP am Donnerstag vorlag, wurde im Mai 2026 durchgeführt und umfasste 3050 Befragte.
Generationenkluft beim Bezahlen
Besonders auffällig sind die Unterschiede zwischen den Altersgruppen. Bei den unter 40-Jährigen greifen 72 Prozent der Befragten zum Smartphone oder zur Smartwatch, um an der Kasse zu bezahlen. Das entspricht fast drei von vier Personen in dieser Altersgruppe. Bei den über 40-Jährigen liegt der Anteil mit 36 Prozent deutlich niedriger, obwohl auch hier ein Anstieg zu verzeichnen ist. Die Studie zeigt, dass Mobile Payment vor allem bei jungen Erwachsenen etabliert ist.
Kontaktloses Kartenzahlen bleibt Spitzenreiter
Trotz des Wachstums von Mobile Payment bleibt das kontaktlose Bezahlen mit der Bank- oder Kreditkarte die dominierende Methode. Laut der Digitalstudie halten 87 Prozent der Verbraucherinnen und Verbraucher an der Kasse ihre Karte an das Lesegerät. Dieses Verfahren hat sich in den vergangenen Jahren als Standard etabliert und wird von allen Altersgruppen breit akzeptiert. Die Postbank-Studie unterstreicht, dass die Deutschen zwar zunehmend digitale Zahlungsmethoden nutzen, aber weiterhin auf bewährte Techniken setzen.
Methodik der Studie
Die repräsentative Erhebung wurde im Mai 2026 vom Meinungsforschungsinstitut Ipsos im Auftrag der Postbank durchgeführt. Insgesamt wurden 3050 Personen ab 18 Jahren in Deutschland befragt. Die Ergebnisse sind repräsentativ für die deutschsprachige Bevölkerung. Die Studie untersucht regelmäßig das Zahlungsverhalten und die Nutzung digitaler Technologien.



