Phantombildfahndung nach Uhrendiebstahl in Potsdam
Phantombildfahndung nach Uhrendiebstahl in Potsdam

Nach einer räuberischen Erpressung im Potsdamer Wohngebiet Zentrum Ost fahndet die Polizei mithilfe eines Phantombilds nach einem Tatverdächtigen. Der Vorfall ereignete sich bereits am 26. Februar 2026, als zwei Männer einem Potsdamer eine wertvolle Armbanduhr raubten.

Die Tat: So gingen die Täter vor

Der Geschädigte hatte die Uhr auf einer Internetplattform zum Verkauf angeboten. Ein angeblicher Interessent meldete sich und einigte sich mit dem Verkäufer auf einen Preis von 7000 Euro. Zum vereinbarten Übergabetermin am Wohnort des Uhrenbesitzers erschienen gegen 22 Uhr zwei Männer. Laut Polizei hatten beide ein arabisches Erscheinungsbild. Während einer der Männer vorgab, den Betrag per Echtzeit-Überweisung zu begleichen, nahm der andere die Uhr an sich und näherte sich dem Verkäufer auf bedrohliche Weise. „Zusätzlich fasste er in seine Umhängetasche vor der Brust, als würde er nach einem Gegenstand greifen“, schildert die Polizei in einer Mitteilung vom Donnerstag. Ob der Täter tatsächlich eine Waffe oder einen anderen Gegenstand ergreifen wollte oder dies nur vortäuschte, ist bislang unklar. Anschließend flüchteten die beiden Männer mit der Uhr und einem dazugehörigen Etui.

Phantombild: So sieht der Gesuchte aus

Von einem der Tatverdächtigen konnte die Polizei ein Phantombild erstellen lassen. Der gesuchte Mann wird wie folgt beschrieben: Er ist etwa 27 bis 32 Jahre alt und circa 1,80 Meter groß. Er hat eine kräftige Statur, dunkle bis schwarze Haare sowie braune Augen. Ein besonderes Merkmal ist eine Windpockennarbe auf der Nase, die der bestohlene Potsdamer angab.

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Zeugenaufruf: Polizei bittet um Mithilfe

Die Polizeiinspektion Potsdam bittet die Bevölkerung um Unterstützung bei der Suche nach dem unbekannten Täter. Hinweise zur Identität oder zum Aufenthaltsort des Tatverdächtigen nimmt die Polizeiinspektion Potsdam unter der Telefonnummer (0331) 5508-0 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen. Alternativ kann auch das Online-Hinweisformular genutzt werden. Zeugen werden gebeten, bei ihrer Meldung die Fahndungsnummer 33-26 anzugeben.

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