Die Spritpreise in Deutschland sind am Dienstag und Mittwoch deutlich gesunken. Nach Angaben des ADAC verbilligten sich sowohl Benzin als auch Diesel an den Zapfsäulen. Ein Sprecher des Automobilclubs erklärte: „Der stark rückläufige Ölpreis der letzten Tage macht sich nun endlich auch an den Zapfsäulen bemerkbar.“
Preisentwicklung im Detail
Schon von Montag auf Dienstag war der bundesweite Tagesdurchschnitt für Super E10 um 1,7 Cent auf 2,128 Euro pro Liter gefallen. Bei Diesel betrug der Rückgang sogar 2,1 Cent, sodass der Literpreis auf 2,204 Euro sank. Am Mittwoch setzte sich der Trend fort: Um 11 Uhr war Superbenzin im Schnitt 2,2 Cent billiger als zur gleichen Zeit am Vortag, Diesel sogar 3,5 Cent.
Die Preise an den Tankstellen schwanken im Tagesverlauf stark, folgen aber einem regelmäßigen Muster. Ein Vergleich der Preise zur selben Uhrzeit gibt daher einen guten Anhaltspunkt für die allgemeine Preisentwicklung. Seit Einführung der 12-Uhr-Regel ist der späte Vormittag in der Regel der günstigste Zeitpunkt zum Tanken.
ADAC sieht weiteres Potenzial
Aus Sicht des ADAC hätte sich Benzin angesichts des rückläufigen Ölpreises in den letzten Tagen allerdings stärker verbilligen müssen. Der Preis sei bereits seit mehreren Wochen zu hoch, so der Club. Es gebe also Potenzial für weitere Preissenkungen an den Zapfsäulen.
Die aktuellen Entwicklungen folgen auf eine Phase, in der die Ölpreise international nachgegeben hatten. Diese Entspannung kommt nun bei den Verbrauchern an, auch wenn der ADAC eine noch schnellere Weitergabe der günstigeren Einkaufspreise fordern würde.



