Die aktuellen Spritpreise im Landkreis Unterallgäu und in Memmingen sind für Autofahrer ein wichtiges Thema. Wer täglich pendelt oder lange Strecken fährt, möchte wissen, wo Benzin und Diesel am günstigsten sind. Die Preise schwanken täglich, oft sogar mehrmals am Tag. Ein Preisvergleich lohnt sich daher immer.
So finden Sie die günstigste Tankstelle
Die Kraftstoffpreise in Deutschland unterliegen einem ständigen Wechsel. Morgens sind die Preise häufig höher als am Abend. Eine wichtige Faustregel: Zwischen 18 und 20 Uhr ist Sprit oft am billigsten. Doch auch die Wahl der Tankstelle spielt eine große Rolle. Markentankstellen wie Aral, Shell oder Esso sind meist teurer als freie Tankstellen.
Im Landkreis Unterallgäu und in Memmingen gibt es zahlreiche Tankstellen. Ein Preisvergleich im Internet oder über Apps kann helfen, bares Geld zu sparen. Wer regelmäßig tankt, sollte die Preise in seiner Umgebung beobachten und günstige Zeiten nutzen.
Durchschnittspreise für Benzin und Diesel
Die Durchschnittspreise für Super E10 und Diesel in Deutschland liegen derzeit bei etwa 1,80 Euro pro Liter. Allerdings variieren die Preise regional. In Bayern sind die Preise oft etwas höher als im Bundesdurchschnitt. In ländlichen Gebieten wie dem Unterallgäu kann es zudem Unterschiede zwischen den einzelnen Tankstellen geben.
Ein Liter Super E10 kostet im Kreis Unterallgäu aktuell durchschnittlich 1,82 Euro, Diesel liegt bei etwa 1,70 Euro. Diese Werte können jedoch täglich schwanken. Es lohnt sich daher, vor dem Tanken einen Blick auf die aktuellen Preise zu werfen.
Tankstellen in Memmingen und Umgebung
In Memmingen gibt es mehrere Tankstellen, die sich im Preis unterscheiden. Die günstigste Tankstelle in Memmingen ist derzeit die freie Tankstelle in der Industriestraße. Hier kostet Super E10 nur 1,78 Euro, Diesel 1,66 Euro. Auch in den umliegenden Gemeinden wie Mindelheim, Bad Wörishofen oder Ottobeuren gibt es Tankstellen mit günstigen Preisen.
Ein Preisvergleich lohnt sich besonders für Pendler, die regelmäßig tanken müssen. Wer täglich 50 Kilometer fährt und 40 Liter pro Woche tankt, kann durch einen Wechsel zur günstigeren Tankstelle im Jahr mehrere hundert Euro sparen.
Tipps zum Sparen beim Tanken
- Tanken Sie abends zwischen 18 und 20 Uhr, wenn die Preise meist am niedrigsten sind.
- Vergleichen Sie die Preise über Apps oder das Internet, bevor Sie zur Tankstelle fahren.
- Nutzen Sie Treueprogramme oder Tankkarten, um zusätzlich zu sparen.
- Achten Sie auf freie Tankstellen, die oft günstiger sind als Markentankstellen.
Ein weiterer Tipp: Fahren Sie nicht extra für ein paar Cent Ersparnis eine weite Strecke. Die Fahrtkosten können den Vorteil wieder zunichtemachen. Planen Sie Ihre Route so, dass Sie an einer günstigen Tankstelle auf dem Weg liegen.
Preisunterschiede im Tagesverlauf
Die Spritpreise ändern sich im Tagesverlauf mehrmals. Die höchsten Preise werden meist morgens zwischen 6 und 9 Uhr verlangt. Danach sinken sie leicht, um am Nachmittag wieder anzusteigen. Der günstigste Zeitpunkt ist oft am späten Abend. Laut ADAC liegt das Preisniveau abends durchschnittlich 7 Cent pro Liter unter dem Tageshöchstwert.
Wer flexible Arbeitszeiten hat, kann diese Zeiten nutzen. Auch Wochenenden können sich lohnen: Samstags sind die Preise oft etwas niedriger als unter der Woche, da weniger Berufsverkehr herrscht.
Warum die Preise so stark schwanken
Die Ölpreise an den Weltmärkten, die Wechselkurse und die Nachfrage beeinflussen die Spritpreise. Auch Steuern und Abgaben machen einen großen Teil des Preises aus. Derzeit liegt der Steueranteil bei etwa 65 Cent pro Liter Benzin und 47 Cent pro Liter Diesel. Zusätzlich kommt die Mehrwertsteuer von 19 Prozent hinzu.
Die Tankstellen kalkulieren ihre Preise individuell und passen sie mehrmals täglich an. Ein Grund dafür ist der Wettbewerb. Die Mineralölkonzerne geben Preissenkungen oft nur langsam weiter, während sie Preiserhöhungen sofort umsetzen. Diese Praxis ist immer wieder Gegenstand von Kritik.
Ausblick: Bleiben die Preise stabil?
Experten gehen davon aus, dass die Spritpreise auf absehbare Zeit auf einem ähnlichen Niveau bleiben. Die Nachfrage nach Öl ist nach der Corona-Pandemie wieder gestiegen, während das Angebot begrenzt ist. Auch die Förderpolitik der OPEC-Staaten spielt eine Rolle. Ob die Preise steigen oder fallen, hängt von vielen Faktoren ab.
Für Autofahrer im Unterallgäu bleibt der Tipp: Preise vergleichen und zur richtigen Zeit tanken. So lässt sich auch bei hohen Spritpreisen einiges sparen.



