Nach Tankrabatt-Aus: Politiker fordert Abschaffung der 12-Uhr-Regel
Tankrabatt-Aus: Politiker will 12-Uhr-Regel abschaffen

Nach dem Auslaufen des Tankrabatts am Dienstag droht Autofahrern ein Preisschock an den Zapfsäulen. Nun gerät eine weitere Sprit-Regel der Bundesregierung unter Beschuss: die sogenannte 12-Uhr-Regel für Tankstellen. Ein erster Politiker fordert nun deren Abschaffung und wirft der Regel vor, das Tanken nur noch teurer gemacht zu haben.

Was ist die 12-Uhr-Regel?

Die 12-Uhr-Regel wurde im April 2022 eingeführt, um die hohen Spritpreise in den Griff zu bekommen. Sie verpflichtet Tankstellen, ihre Preise nur noch einmal täglich um 12 Uhr mittags zu ändern. Ziel war es, für mehr Transparenz zu sorgen und Preissprünge im Tagesverlauf zu verhindern. Doch Kritiker bemängeln, dass die Regel genau das Gegenteil bewirkt habe: Statt die Preise zu senken, habe sie sie auf einem hohen Niveau eingefroren und Wettbewerb verhindert.

Politiker fordert Abschaffung

Der CDU-Politiker und wirtschaftspolitische Sprecher seiner Fraktion, Sebastian Geisler, hat nun die Abschaffung der 12-Uhr-Regel gefordert. „Die Regel hat das Tanken nicht günstiger gemacht, sondern im Gegenteil verteuert“, sagte Geisler der Bild-Zeitung. „Die Tankstellen nutzen die einmalige Preisfestsetzung aus, um die Preise hochzuhalten. Wir brauchen wieder mehr Wettbewerb und Flexibilität an den Zapfsäulen.“

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Auswirkungen auf Autofahrer

Mit dem Ende des Tankrabatts am 30. Juni 2026 müssen Autofahrer nun mit weiteren Preiserhöhungen rechnen. Der Tankrabatt hatte die Spritpreise um rund 35 Cent pro Liter gesenkt. Fällt dieser Wegfall weg, könnte der Benzinpreis wieder auf über zwei Euro pro Liter steigen. Experten warnen vor einem Preisschock, insbesondere für Pendler und Vielfahrer.

Reaktionen der Bundesregierung

Die Bundesregierung hält bislang an der 12-Uhr-Regel fest. Ein Sprecher des Wirtschaftsministeriums betonte, die Regel habe für mehr Preistransparenz gesorgt und werde von Verbraucherschützern begrüßt. Ob die Forderung nach Abschaffung Gehör findet, bleibt abzuwarten. Klar ist: Die Diskussion um die Spritpreise wird die Politik auch in den kommenden Wochen beschäftigen.

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