Der aktuelle TÜV-Report 2026 offenbart eine erschreckende Bilanz: Zahlreiche Autos bestehen bereits die erste Hauptuntersuchung (HU) nicht. Doch nicht immer steckt eine echte technische Schwäche dahinter. Oft sind es vermeidbare Mängel, die Autofahrer teuer zu stehen kommen können.
Die häufigsten Mängel bei der Erstuntersuchung
Laut dem TÜV-Report sind vor allem Probleme mit der Beleuchtung, den Bremsen und der Achsaufhängung die Hauptgründe für das Durchfallen. Bei Fahrzeugen im Alter von drei Jahren liegt die Durchfallquote bei durchschnittlich 16,5 Prozent. Besonders betroffen sind bestimmte Modelle, die in der Statistik negativ auffallen.
„Viele Autofahrer vernachlässigen die regelmäßige Wartung und fahren dann mit kleinen Mängeln zur HU, die eigentlich leicht zu beheben wären“, erklärt ein Sprecher des TÜV-Verbands. „Eine defekte Glühlampe oder verschlissene Bremsbeläge lassen sich oft schon vor der Prüfung günstig reparieren.“
Welche Modelle besonders häufig durchfallen
Der Report listet die Fahrzeuge mit den höchsten Durchfallquoten in verschiedenen Altersklassen auf. In der Klasse der Drei- bis Fünfjährigen sind es vor allem Kleinst- und Kleinwagen, die negativ auffallen. Bei den Sechs- bis Achtjährigen dominieren Modelle aus dem unteren Preissegment. Interessant: Auch einige Premiumfahrzeuge schneiden schlechter ab als der Durchschnitt.
„Es lohnt sich, vor dem Kauf eines Gebrauchtwagens einen Blick in den TÜV-Report zu werfen“, rät der Experte. „So lassen sich teure Überraschungen vermeiden.“ Die komplette Liste der Mängel-Riesen finden Sie in der aktuellen Ausgabe von AUTO BILD.
So vermeiden Sie teure Mängel
Um die HU zu bestehen, empfehlen Experten eine gründliche Vorbereitung. Dazu gehören die Überprüfung von Licht, Reifen, Bremsen und Flüssigkeitsständen. Auch das rechtzeitige Ersetzen von Verschleißteilen kann die Durchfallquote senken. Der TÜV-Report mahnt: Wer sein Auto regelmäßig wartet, spart langfristig Geld und Ärger.



