Verdi droht Postbank mit unbefristeten Streiks nach gescheiterten Tarifgesprächen
Verdi droht Postbank mit unbefristeten Streiks

Die Gewerkschaft Verdi hat die Tarifgespräche für rund 9000 Beschäftigte der Postbank für gescheitert erklärt. Nun droht die Gewerkschaft mit unbefristeten Streiks. Wie Verdi am Dienstag mitteilte, strebt die Gewerkschaft eine Urabstimmung über einen unbefristeten Ausstand für die Tarifbereiche Postbank/PCC Services und Postbank Filialvertrieb AG an. Kunden könnten damit einen möglichen Streik vor allem in Filialen des zur Deutschen Bank gehörenden Instituts zu spüren bekommen.

Vierte Verhandlungsrunde vereinbart

Vor einem möglichen Streik setzen sich die Tarifparteien jedoch noch einmal zusammen. Verdi fordert für Beschäftigte, die unter den Postbank-Tarifvertrag fallen, acht Prozent mehr Geld, mindestens aber 300 Euro pro Monat. Die Deutsche Bank wollte sich auf Anfrage nicht äußern.

Die Arbeitgeber hätten in der dritten Verhandlungsrunde kein neues Angebot vorgelegt, begründete die Gewerkschaft ihr Vorgehen. Vom 17. Juni bis 3. Juli könnten nun Verdi-Mitglieder über einen unbefristeten Ausstand entscheiden. Für die Annahme des Antrags ist die Zustimmung von mindestens 75 Prozent der abstimmenden Verdi-Mitglieder erforderlich.

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Gleichzeitig haben die Tarifparteien Verdi zufolge aber noch eine vierte Verhandlungsrunde für den 30. Juni in Berlin vereinbart. „Die Arbeitgeberseite hat es weiterhin selbst in der Hand, eine weitere Eskalation dieses Tarifkonflikts abzuwenden“, sagte Verdi-Verhandlungsleiter Jan Duscheck.

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