WM-Prämie: Union Berlin bekommt weniger Geld von der Fifa
WM-Prämie: Union Berlin erhält weniger Fifa-Geld

Fifa-Abstellprämie: Khedira bringt Union Berlin weniger WM-Kohle als erwartet

Rani Khedira (32) absolvierte gegen Schweden sein erstes WM-Spiel. Die Vereine, die Nationalspieler stellen, erhalten von der Fifa eine Abstellprämie. Union Berlin hat mit Rani Khedira jedoch nur einen WM-Teilnehmer in seinen Reihen. Und: Die Prämie wird wohl geringer ausfallen als zunächst erwartet.

In ersten Berechnungen wurde davon ausgegangen, dass die Prämie ähnlich hoch sein wird wie bei der WM 2022 in Katar. Damals lag sie bei 11.000 US-Dollar für jeden Spieler pro für das Turnier abgestelltem Tag. Aktuell rechnet die Fifa aber nur noch 5.000 US-Dollar pro Spieler und Tag. Eine Studie der Deutschen Kreditbank AG (DKB) zeigt: Bei einem Tagessatz von 11.000 US-Dollar hätte Union umgerechnet insgesamt 236.500 Euro bekommen. Bei den nun angenommenen 5.000 US-Dollar schrumpft diese Summe auf umgerechnet 107.500 Euro.

Mehr wäre für Union drin, sollte Tunesien weiterkommen. In Gruppe F mit Schweden, Japan und den Niederlanden dürfte das für die tunesische Mannschaft schwer werden. Schon nach dem ersten Spiel knallte es bei Tunesien. Nach der 1:5-Niederlage gegen Schweden wurde Trainer Sabri Lamouchi (54) gefeuert. Für ihn hat Hervé Renard (57) übernommen. Bitter für Union: Leopold Querfeld (22) konnte Österreichs Nationaltrainer Ralf Rangnick (67) nicht von sich überzeugen. Derrick Köhn (27) vollzog sogar extra einen Verbandswechsel, wurde vom neuen Ghana-Trainer Carlos Queiroz (72) aber ebenfalls nicht berücksichtigt.

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Bundesliga-Top-Klubs bekommen Millionen weniger

Noch deutlicher als bei den Eisernen fällt der Unterschied bei den Top-Klubs der Bundesliga aus: Mit gut 1,8 Millionen Euro bekommen die Bayern am meisten. Nach der alten Berechnung wären es sogar 4,4 Millionen Euro gewesen. Alle Bundesliga-Vereine zusammen bekommen 10,24 Millionen Euro, zuvor war man noch von 22,5 Millionen Euro ausgegangen.

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