Der Potsdamer Zoll hat einen Mann festgenommen, der sich 19 Kilogramm Cannabis aus dem Ausland liefern ließ. Der Vorfall ereignete sich im Mai in einem Paketzentrum, wie der Zoll mitteilte. Die Beamten waren gerufen worden, weil in einem beschädigten Paket Cannabis entdeckt worden war.
Drei Pakete mit insgesamt 25 Kilo Cannabis sichergestellt
Bei der Untersuchung fanden die Zöllner insgesamt drei Pakete mit einer Gesamtmenge von 25 Kilogramm Cannabis. Alle Sendungen stammten aus dem Ausland, in einem Paket befanden sich allein 19 Kilogramm. Während die Beamten noch vor Ort waren, erschien zufällig der Empfänger des 19-Kilo-Pakets, um seine Lieferung abzuholen.
Der 67-jährige Mann wurde vorläufig festgenommen und einem Haftrichter vorgeführt, der Untersuchungshaft anordnete. Die Ermittler gehen davon aus, dass der Mann die Drogen gewinnbringend weiterverkaufen wollte. Die Zollfahndung hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht auch nach den Empfängern der beiden anderen Pakete.
Ermittlungen gegen unbekannte Empfänger laufen
Welches Paketzentrum genau betroffen war, gab der Zoll nicht bekannt. Die Hintergründe der Lieferungen und die Identität der weiteren Beteiligten sind Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Der Fall zeigt, wie der Zoll auch bei zufälligen Entdeckungen schnell und effektiv handelt, um Drogenkriminalität zu bekämpfen.



