Quecksilber-Fund bei Umzug: Fünfjähriger entdeckte giftige Flüssigkeit
Fünfjähriger entdeckt Quecksilber bei Umzug

Ein fünfjähriger Junge hat bei einem Umzug im Landkreis Esslingen Quecksilber entdeckt und damit gespielt. Der Vorfall ereignete sich am Montagabend in Reichenbach an der Fils, als die Familie ihr Mietfahrzeug ausräumte. Nach Angaben der Polizei fand das Kind die giftige Substanz in einer etwa zwei mal zwei Zentimeter großen Aussparung einer Öse und nahm sie in die Hand. Es blieb unverletzt.

Großeinsatz mit Evakuierung

Der Fund löste einen Rettungseinsatz aus, bei dem 27 Menschen evakuiert wurden. Die Feuerwehr identifizierte die Flüssigkeit als Quecksilber und stellte rund 20 Milliliter sicher. Acht Personen atmeten laut Steffen Schütze, Leiter des Rettungsdienstes, Quecksilberdämpfe ein. Lediglich der Junge hatte direkten Kontakt mit dem Gift. Bislang zeigten weder er noch die anderen Betroffenen Vergiftungserscheinungen.

Herkunft des Quecksilbers unklar

Wie das Quecksilber in den Mietwagen gelangte, ist weiterhin unklar. Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen. Der Vorfall wirft Fragen zur Sicherheit von Mietfahrzeugen auf, da Quecksilber bereits in geringen Mengen gesundheitsschädlich ist.

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