Eine wiederaufflammende KI-Euphorie an der Wall Street hat die Aktienkurse von Halbleiterherstellern am Dienstag deutlich ansteigen lassen. Intel konnte dabei um rund sieben Prozent zulegen, wie der US-Börsenexperte Markus Koch am Dienstag im Handelsblatt Live-Format berichtete.
KI-Hype beflügelt Halbleiteraktien
Der Technologiesektor, insbesondere die Chipindustrie, profitiert erneut von der anhaltenden Begeisterung für künstliche Intelligenz. Laut Koch erwarten die Anleger mit Spannung die bevorstehenden Quartalszahlen der großen Chiphersteller. Diese könnten weitere Impulse für die Kurse liefern, falls die Unternehmen von steigenden Umsätzen durch KI-Anwendungen berichten.
Intel legt kräftig zu
Intel, einer der traditionsreichsten Halbleiterkonzerne, verzeichnete am Dienstag einen Kursanstieg von etwa sieben Prozent. Dies deutet darauf hin, dass Anleger auf eine starke Nachfrage nach KI-Chips setzen, obwohl Intel in diesem Bereich hinter Konkurrenten wie Nvidia zurückliegt. Die Aktie profitierte zudem von positiven Branchentrends und Spekulationen über neue Partnerschaften.
Anleger fiebern Quartalszahlen entgegen
Die gesamte Branche steht im Fokus der Investoren, da die Quartalsberichte der großen Chipkonzerne in den kommenden Wochen erwartet werden. „Mit Spannung erwarten die Anleger die Quartalszahlen in dem Sektor“, so Markus Koch. Sollten die Ergebnisse die hohen Erwartungen erfüllen oder übertreffen, könnte dies die Kurse weiter nach oben treiben. Analysten rechnen mit einem deutlichen Umsatzplus, getrieben durch KI-Chips und Rechenzentren.
Ausblick: KI bleibt Treiber
Die anhaltende KI-Euphorie zeigt, dass Investoren weiterhin stark auf Technologiewerte setzen, die von der Digitalisierung und Automatisierung profitieren. Chiphersteller gelten als Schlüsselakteure in diesem Trend. Die Kursentwicklung in den nächsten Wochen wird maßgeblich von den Quartalszahlen und den Ausblicken der Unternehmen abhängen. Sollte sich der positive Trend fortsetzen, könnten weitere Kursgewinne folgen.
Die Informationen basieren auf dem Bericht von Handelsblatt Live vom 21. Juli 2026, veröffentlicht nach den redaktionellen Standards des Handelsblatts.



